Archiv von 'Gesundheit' Bereich

Weniger ist mehr?

Sicher der Spruch ist so alt, wie es die Überflussgesellschaft gibt und viele Menschen haben das Schenken deshalb schon reduziert oder eingestellt.

Insbesondere Firmen schenken ihren Kunden nichts mehr, sondern Spenden für einen guten Zweck. Einen Überraschungsfaktor birgt diese Weihnachtskarten schon lange nicht mehr. Business as usual.

Und doch können wir uns kaum noch retten und zwar vor der Datenflut. Langsam aber sicher werden wir erdrückt von den Daten die uns ununterbrochen zur Verfügung stehen. In einem Zukunftsroman, den ich vor kurzem gelesen habe, war die Rede von einer Bibliothek für 80.000 Jahre Geschichte. Wie würde eine solche Bibliothek aussehen, wenn wir in dem jetzigen Umfang Daten weiter speichern? Was würde man in der Schule lernen? Was wäre Allgemeinwissen? Eigentlich unvorstellbar und doch nahe Zukunft?

In New York werden pro Minute 5 Millionen Aktien gehandelt. Bei youtube werden alle 24 Minuten Videos für einen Tag hochgeladen. Derzeit wird das menschliche Gehirn vermessen. Für eine Totalerfassung eines Gehirns und Speicherung dieser Daten würde die Speichermenge des heutigen weltweiten Internets gerade so reichen…

Verabschieden wir uns von einem Zeitalter in dem Wissen die wichtigste Größe war. Die Zukunft braucht Fähigkeiten, z.B. die Fähigkeiten Freundschaften zu schließen und zu pflegen.

Eure Lisa

Überwinde Deine Selbstzweifel mit zwei einfachen Wörtern

Gab es schon mal Begegnungen, die nicht Deinen Vorstellungen verlaufen sind? In denen Du gezögert hast? Nicht dies Initiative ergriffen hast? Die Chance auf ein Gespräch verpasst hast?

Was hält Dich davon zurück, die Sachen zu machen, die Du gerne tun möchtest, jene Lebensziele zu erreichen, die Du für Dich selbst setzt?

Sicher Vorsicht hat uns davon bewahrt, gefährliche Risiken einzugehen. Es liegt in der Natur des Menschen vorsichtig auf Fremde zu reagieren. Aber was kann schon passieren, wenn ich jemanden anspreche? Deshalb ganz einfach gedacht:

„Warum nicht?“

Auf den ersten Blick leuchtet es nicht ein, warum diese zwei Worte etwas verändern sollten. Tun sie vermutlich auch nicht, nur die Perspektive verändert sich. Aus einer Situation, die ich als möglicherweise als unangenehm weil fremd empfinde, wird eine Chance für eine neue Erfahrung. Sicher diese Erfahrung muss nicht immer ermutigend ausgehen. Wichtiger für mich, ist die Einsicht, dass ich es versucht habe.

Also

  • schreibe 10 new-in-town Mitglieder an – Warum nicht?
  • veröffentliche einen Pinnwandeintrag – Warum nicht?
  • buche eine new-in-town Event – Warum nicht?

Sicher, new-in-town ist nur ein Werkzeug, um möglichst viele Menschen kennen zu lernen. Eben eine Plattform für Kennenlern-Abenteuer. Garantien kann es im zwischenmenschlichen Bereich nicht geben.

Willst Du Deine Träume leben? Unmöglich!

Tatsächlich sage ich … warum nicht?

Deine Lisa

Ausreden

Wir finden immer einen Grund, unsere Träume nicht zu verfolgen, nicht zu handeln, unseren Hals nicht herauszustrecken. Unsere Gründe scheinen vollkommen … gut … angemessen. Wir haben diese unglaubliche Fähigkeit uns zu rechtfertigen, warum wir etwas – besonders zu uns selbst – nicht tun zu können. Wir können uns von fast allem überzeugen, indem wir gerade realistisch, verantwortlich, und klug sind. Es ist wahrscheinlich für das Beste; wir wollten es irgendwie nicht wirklich.

„Entschuldigungen sind die Nägel, die verwendet werden, um ein Haus des Misserfolgs zu bauen.“ – Don Wilder

Hier die besten und praktischten Entschuldigungen

1.   „Ich habe nicht genug Zeit.“

2.   „Es ist zu spät. Ich hätte früher angefangen sollen.“

3.   „Es ist zu schwer“

4.   „Ich warte auf die richtige Inspiration.“

5.   „Ich habe nicht genug Geld.“

6.   „Ich bin zu müde.“

7.   „Ich werde Morgen, nächste Woche, im nächsten Monat, im nächsten Jahr anfangen.“

8.   „Ich bin zu jung.“

9.   „Ich bin zu alt.“

10. „Es soll so nicht sein, sonst wäre es inzwischen geschehen.“

usw.

Und so wird es nie … sein, so lange wir weitermachen, Entschuldigungen zu machen. Entschuldigungen sind keine wirklichen Gründe sondern nur Ausreden um Erfahrungen aus der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Aber die Vergangenheit und die Zukunft stehen in keinem Zusammenhang. Niederlagen müssen sich nicht zwangsläufig wiederholen. Deshalb auch new-in-town. Es gibt jeden Tag neue Chancen neue Freunde zu finden.

Eure Lisa

7 Tipps um neue Freunde zu machen

Es gibt zwei Arten von Menschen in dieser Welt:

Es gibt diejenigen, die nur genau das tun, was von ihnen erwartet wird. Diese Gruppe braucht eine Aufgabe, einen Anlass bevor sie handelt. Und dann gibt es diejenigen, die immer nach Möglichkeiten suchen, anderen zu helfen, ihnen das Leben leichter zu machen. Es ist diese zweite Gruppe, die mit größerer Wahrscheinlichkeit mehr positive Kontakte erleben werden und viele Kontakte resultieren in manch einer Freundschaft.

Einige Ideen wie ich mit fremden Menschen ins Gespräch komme, im Gespräch bleibe und positiv wahrgenommen werde.

1. Höre dem Menschen zu

Besser als zuhören ist hinhören. Nur so finde ich heraus welche Fragen dem anderen helfen könnten. Also nicht nur schweigend zuhören, sondern auch die mit den richtigen Fragen nachfassen.

2. Empfehlen nicht belehren

Wer kennt nicht den Gesprächspartner, der insistiert: ‚Das musst Du so machen!‘ oder ‚Das geht gar nicht‘ oder ‚Lass es sein‘. Ganz anders klingt ‚ich habe gute Erfahrungen mit … gemacht.‘ oder ‚kennst Du…?

3. Hilf anderen, das Positive zu sehen

Sicher es gibt die Momente im Leben, in den man eine schlechte Nachricht erst einmal verdauen muss. Dann sind Hinweise ‚es ist ja gar nicht so schlimm‘ häufig fehl am Platz. Dennoch nicht Mitleid sondern Mitgefühl helfen Menschen. Also nicht nur jede ‚Katastrophe‘ mit durchleben sondern auch versuchen neue, positive Aspekte zu erörtern.

4. Erfahrungen nicht aufrechnen

Ereignisse sind meistens unabhängig voneinander. D.h. nur weil mit einem Menschen eine schlechte Erfahrung gemacht wurde, dies automatisch mit der nächsten Person wieder so passieren wird. So manch positiver Versuch auf einen Menschen einzugehen wird ignoriert. Der nächste Mensch kann sich vielleicht schon wieder darüber freuen. Dran bleiben!

5. Nur ein aufrichtiges Lob funktioniert

Kennen wir (fast) alle: Ein Vorgesetzter und ein gestelztes Lob. Also nicht die Kleidung loben, wenn sie nicht gefällt. Aber die Farben könnten gefallen. Einfach aufmerksam nach Dingen suchen, die eine positive Erwähnung verdienen.

6. Negative Rückmeldungen nicht persönlich nehmen

Nicht immer wird der versuch auf einen Menschen einzugehen positiv akzeptiert. Das Problem liegt erst einmal bei dem anderen. Er oder sie will nicht. Ok. Andere Menschen ansprechen.

7. Übung macht dem Meister

Nicht auf den passenden Moment warten, sondern mehr Gelegenheiten nutzen. Spreche Fremde Menschen an. Halte ihnen die Tür auf. Grüße. Sage Danke. Lobe. Immer wieder. Jederzeit.

Deine Lisa

 

KIS – Die Kunst des Vereinfachens

KIS steht für ‚keep it simple‘ und es ist eine Kunst Dinge zu vereinfachen ohne sie zu verändern.

Die Tendenz des Lebens in unserer Gesellschaft ist es, immer komplizierter zu werden: Internet, Fernsehen, das Einkaufen, die Arbeit, die Familienengagements, Eigentum, das Essen, Schulden … diese List lässt sich endlos verlängern.

Woran liegt das? Die Technik hat uns immer versprochen, dass alles einfacher wird. Sicher können und müssen auch teilweise mehr selbst erledigen. Früher hat man seine Briefmarken auf dem Postamt gekauft, heute nutzt u.a. das E-Porto System der Deutschen Post, wenn man es versteht. Hier fängt es an: Jede Einrichtung (Bank, Post, Bahn, Nahverkehr, Amt, etc.) hat seine eigenen mehr oder weniger durchdachten Systeme und jedes ist irgendwie anders. Das Erlernen dieser System und sich daran zu erinnern ist Herausforderung unserer Zeit.

Was kann ich tun? ‚Keep it simple‘ soweit es geht.

Hier sind einige Tipps:

  1. Blocke Dir Zeit OHNE Internet und elektronische Medien. Abschalten zu können ist ein erstrebenswerter Status.
  2. Streiche Aufgaben, die nicht wichtig und nicht dringend sind.
  3. Entferne unnötige Gegenstände aus Deinem Leben. Weniger ist mehr.
  4. Im Umkehrschluss stoppe Einkäufe. Sicher Essen und grundlegende Dinge braucht es weiterhin. Aber alles andere mal warten lassen. Nicht in die Stadt oder Einkaufszentrum fahren, sondern in die Natur.
  5. ‚Wasche Deine Suppenschüssel‘ soll heißen, dass jede noch so kleine Aufgabe auch einen Abschluss braucht. Geschirr gleich erledigen, Wäsche, Post, etc.
  6. Plane Zeit in Deinem Kalender für Dich persönlich, für Dich allein. Du bist es Dir wert!
  7. Gehe einmal pro Tag nach draußen, wenigsten 5 Minuten. Auch wenn das Wetter nicht einladend ist.
  8. Esse bewusster. Deine eigene Wertschätzung sollte sich im Essen widerspiegeln.
  9. Schaffe und nutze Rituale: Ein sich täglich wiederholendes Ritual erdet und schafft Halt in stürmischen Zeiten.

Deine Lisa

5 Tipps, die Dein Online-Leben vereinfachen

In einer Zeit, in der die Welt mit dem Internet 24/7 verbunden ist, ist es schwer sich vorzustellen, wie wir einen Tag ohne es überleben könnten. Unsere Arbeit, soziales Leben und Kommunikation hängen davon ab. Man ist mit so viel Daten in Berührung, dass ein Leben ohne Konnektivität unmöglich ist. All die Infos, die wir unterdessen online beziehen: Die E-Mails, das Nachrichten(feeds), Online-Stadtpläne, Twitter-Nachrichten, Telefonbuch-Einträge, Social Network Updates, Instant Messages und so weiter überwältigen uns. Wenn wir keine Form der Organisation in unserem Online-Leben haben, wird es schwer sein, auch ein Offline-Leben zu leben, sprich ‚log in to go out‘.

Ich glaube, dass wir uns von unserem Online-Leben distanzieren sollten, um den Reichtum der Offline-Welt zu erfahren. Wie tun wir das? Vereinfachen, womit wir uns täglich online befassen. Nicht nur wird es uns helfen, effizienter unsere Online-Tätigkeiten zu bewältigen, es wird uns auch eine ‚Freiheit‘ geben, um dem Web zu entkommen.

Hier sind 5 grundlegende Tipps die helfen, Ordnung ins Chaos zu bringen.

1. Vermeide Ablenkungen

Fast alle Programme auf dem PC oder Smartphone haben die Option einen zu benachrichtigen, sobald neue Informationen vorliegen. Abstellen und einfach systematisch arbeiten.

2. Begrenze die genutzten Zugangs-Konten

Sicherlich teste man ab und zu das eine oder andere. Doch letztendlich ist es besser nur wenige Online-Dienste aktiv zu nutzen. Auch hier gilt es einen Nutzungsplan zu haben. Freizeitkonten am Wochenende. Bestimmet andere Kommunikationskonten nur am Abend.

3. Manage Deine E-Mails

Schon mal die Funktion Filter verwendet? Mit wenigen Klicks kann ich die Mails in andere Ordner umleiten oder automatisch als gelesen markieren. Schnell wird die Inbox von alleine leer.

4. Verwende einen Passwort-Manager

Viele Zugänge, viele Passwörter, sensible Daten, die eigentlich nicht auf dem Rechner gespeichert werden sollten. Neben dem Virus-Scanner eine ganz wichtige Software: Der Passwort-Manager. Nicht nur werden die Passwörter gespeichert, man kann auch Login automatisch füllen lassen und dann kann auch ein komplexes Passwort ganz einfach verwaltet werden. Zudem können Notizen und Texte verschlüsselt gespeichert werden. Die Verschlüsselungsverfahren sind bei den kostenpflichten Softwarepaketen sicherlich gut, aber letztendlich auch nicht unüberwindbar – nur wer hat auch absolut einbruchsicheres Haus?

5. Schaffe Dir Time-Outs und freie Tage

Die Herausforderung: Einen Abend ohne Internet und Smartphone. Ein Tag in der freien Landschaft. Probiere es aus!

Eure Lisa

Der „Ja, und …“ Ansatz: Weniger Ego + mehr Offenheit = mehr Möglichkeiten

Kennst Du den Nervenkitzel, wenn Du etwas vollkommen Neues tust? Ich hatte diese ein bisschen spannende, ein bisschen Furcht einflößende Erfahrung es kürzlich wieder als ich einer Klasse eines Improvisationstheaters beiwohnte. Der Lehrer unterrichtete grundlegende Strategien für das Improvisieren und ließ dann Teilnehmer freiwillig kurze Szenen darzustellen. Für diejenigen von uns ohne Erfahrungen war das „auf die Bühne“ stehen etwas Angst einflößendes.

Aber es war nicht hart! Eine der grundlegenden Doktrinen der Improvisation ist bekannt als „Ja, und…“ Es ist ein Vorgehen, das ohne irgendetwas zu berücksichtigen ein Weitergehen ermöglicht: Egal was Deine Mitschauspieler zu Dir sagen, anstatt es zu verneinen, es zu verkleinernd, oder damit nicht zu übereinstimmen, ist es Dein Job zu sagen, „Ja, und…“ Akzeptiere das Drehbuch, so wie es Dir präsentiert wird (unabhängig davon, was Du willst). Und dann trage selbst was bei. Salve zurück und Dein Mitspieler kann darauf antworten.

Die meisten von uns sagen zu oft „Nein“. Wir neigen dazu und unsere Möglichkeiten Menschen kennen zu lernen werden somit beschränkt. Um Kontakte zu knüpfen, dürfen wir zunächst nicht wählerisch sein. Nach dieser Theaterklasse wurde ich neugierig, was geschehen würde, wenn ich „Ja, und…“ häufiger anwenden würde. Wie würde es meine Arbeit ändern? Wie würde es meine Beziehungen ändern?

Hier, was ich erlebte:

Das Nein-Sagen Lassen bedeutet weniger Ego. In Gesprächen und Diskussionen wollen wir natürlich Kontrolle horten. Wir sorgen uns darüber, im Recht zu sein. Wir denken, dass der Ausspruch „Nein“ uns Meinungsgewicht gibt. Die Praxis des Ausspruchs „Ja, und…“ fügte ein wenig Entfernung zwischen meinem Gehirn und meinem Ego ein, und half mir, andere Perspektiven mit mehr Offenheit zu hören.

Offenheit ergeben unbeabsichtigte und positive Rückmeldungen. Dieser Typ der offenen, positiven Annäherung an die Unstimmigkeit oder den Konflikt ist ein Katalysator. Es ist erstaunlich, wie Leute antworten, wenn Du ihnen zuhörst und ihre Meinung Glauben schenkst. Es ist ein sich erweichender Mechanismus. Es ist so einfach und bedeutet interessante neue Kontakte.

Ein bisschen Selbstreflexion hilft. Es war bemerkenswert und ein wenig entmutigend, als ich bemerkte, wie oft meine erste Reaktion zu Dingen „Nein“ ist. Bin ich wirklich so negativ? Der Ausspruch „Ja, und…“ zwang mich, das reflexive Nein zu bemerken und in meinem Leben neu zu bewerten.

Jeder Moment ist eine winzige Explosion der Möglichkeiten. Die Praxis, mein Leben zu improvisieren, ist eine Gedächtnishilfe, dass jeder Moment eine winzige Wahl ist. Ich antworte oder reagiere darauf, was jede Minute und jeder Sekunde des Tages an mich herangetragen wird. Es gibt Möglichkeiten in jedem einzelnen Moment. Es ist intensiv. Jene kleinen Momente summieren sich zu einer Lebenszeit. Unser Leben ist ein Ansammlung von Erfahrungen.

„Ja, und …“ funktioniert nicht immer, z.B. wenn ein Kind Dein Auto neu bemalt.

Wirt Du es probieren?

Wenn ja, was ist passiert?

Deine Lisa

Slow Down

Klingt so einfach und ist doch manchmal so schwer. Die Gruppe Morcheeba hat dazu den passenden Song, allerdings erlaubt die GEMA nicht das Originalvideo. Aber dieses Video spielt zumindest die Musik mit Slowmotion Bildern.

Take your time now

Fell like standing still

Get your barings

Until

When the day is trough

All you got to do is slowdown

So einfach?… wo ich doch immer eine Liste von Dingen habe, die ich noch schnell erledigen will…also immer mehr, immer schneller, immer effektiver. Nur nicht stillstehen.

Nur wer wird es mir danken, wenn ich dann nicht mehr kann? Ich schaue in den Spiegel und erkenne mich selbst nicht mehr.

Also wie verlangsame ich den Tag? Wie ändere ich meine Einstellung? Genieße mehr. Bin dankbarer und schaffe womöglich mehr, indem ich mich auf das wichtige konzentriere?

Also hier ein paar Anregungen, die schon heute helfen (nicht erst morgen 😉

  • Atme, nimm einen langen, tiefen Atemzug. Spüre Dich selbst.
  • Übe den ganzen Tag Achtsamkeit. Jedes Mal, wenn Du Dich an diesen Tipp erinnerst, stoppe und konzentriere Dich auf den Moment. Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft ist unsicher. Alles was zählt, ist der gegenwärtige Moment.
  • Von Meditation haben wir schon so viel gehört. Interessant ist die Erkenntnis der modernen Gehirnforschung, dass meditieren auch die Gehirnstrukturen verändert. Meditation hilft den Affen im Kopf langsamer werden zu lassen. Die Gedanken beruhigen sich.
  • Versuche, jeden Tag Zeit in der Natur zu verbringen, selbst wenn es nur 10 Minuten sind. Ruhig sein, eins mit sich und der Natur, die Quelle allen Lebens sein.
  • Plane Deine Arbeit und Pausen. Du kannst viel tun, aber nicht immer alles. Irgendwann ist Schluss und wer dankt Dir den Einsatz bis zur völligen Erschöpfung?
  • Tue das Wichtige. Zunächst das Wichtige und Dringende, dann das Wichtige und nicht Dringende. Alles Unwichtige versuche besser zu planen. Womöglich ist es gar nicht nötig, dies zu erledigen.
  • Verbringe Zeit mit den Menschen, die Du liebst, Nimm Dir immer die Zeit für Deine Lieben. Wenn es zu spät ist, bedauern wir dies am meisten.
  • Lächeln, atmen und gehe langsam.

Deine Lisa

Das Gesundheitssystem kränkelt

Servus nities,

wenn ich mir die Berichte über den finanziellen Überschuss der Krankenkassen durchlese, die in den letzten Wochen veröffentlicht wurden, und die Diskussionen verschiedener Parteien über eine mögliche Verwendung der Gelder verfolge, dann bekomme ich gleich einen Ausschlag. „Psychosomatisch“, würde meine Tante sagen, weil ich mich ärgere. Ich ärgere mich, wie mein Geld, welches ich für die gesetzliche Krankenversicherung an die Kassen zahlen muss, scheinbar verschwendet wird. Das Gefühl ist nicht unbegründet.
Drum brauche ich mit diesem entstandenen Ausschlag auch gar nicht erst zum Arzt zu gehen, denn im Prinzip weiß ich ohnehin schon gleich, dass der mir nicht helfen kann. Oft wird ja nur schnell rüber geschaut, irgendwas verschrieben und das war es dann, eine richtige Untersuchung wäre zu teuer. Und das Geld, das ich dann los bin, fließt wieder auf das Konto der Krankenkassen. Der Kreis schließt sich und meinen Ausschlag habe ich trotzdem noch.

Nehmen wir nur mal alleine die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) und Ersatzkassen, die zusammen mehr als zwei Drittel des Marktes abdecken. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verbuchen diese bereits einen Einnahmenüberschuss von mehr als 3 Milliarden Euro. Wenn man bedenkt, was der gesetzlich Versicherte allein an Praxisgebühr zahlen muss. Jedes Quartal sind 10 Euro fällig. Wenn zusätzlich ein Zahnarztbesuch nötig ist, so sind es nochmal 10 Euro. Von der Notfallsprechstunde, die natürlich wieder gesondert zu zahlen ist, ganz zu schweigen. Und dann hat man noch nicht einmal Medikamente. Also bloß nicht krank werden. Tatsächlich gehen aufgrund dessen viele Menschen seltener zum Arzt und verschleppen womöglich Krankheiten, die, rechtzeitig erkannt, besser und vor allem kostengünstiger hätten behandelt werden können. Wer am Ende eines Quartals erkrankt, der wartet lieber bis zum Beginn des nächsten, um sich die 10 Euro für das ablaufende Quartal zu sparen. War er hingegen bereits beim Arzt und hat bezahlt, dann wird er natürlich schnell noch im ablaufenden Quartal die Praxis aufsuchen.

Aber auch den Ärzten geht es nicht so gut, wie viele meinen. Die Praxisgebühr beispielsweise, die müsste eigentlich Krankenkasse-Quartalsgebühr heißen, denn sie fließt auf das Konto der Krankenkassen – wieder mal -, nicht auf das des Arztes. Des Weiteren bekommen Ärzte, je nach Fachrichtung, nur ein gewisses Budget zugeschrieben. Pro Patient sind das nur wenige Euro. Das Honorar der Ärzte wird über die sogenannte GOÄ (Gebührenverordnung für Ärzte) und dabei nach einem Punkteprinzip abgerechnet. Kommt ein Patient innerhalb eines Quartals mehrmals zum Arzt, verringert sich das Honorar für den Arzt. Habt Ihr Euch schon mal gefragt, wieso der Arzt meist persönlich raus kommt und Euch freundlich die Hand schüttelt, wenn er Euch ein neues Rezept in die Hand drückt? Meist fragt er noch, wie es so geht. Der persönliche Patientenkontakt bringt ihm nämlich mehr Punkte ein und er kann einen höheren Satz abrechnen. Aber ganz ehrlich, das ist ganz in Ordnung so, denn es handelt sich nicht um riesige Beträge und das Honorar der Ärzte ist bei Weitem nicht so hoch, wie seine Patienten es annehmen, gerade bei den Allgemeinmedizinern. Da kann man sich ruhig die Hand schütteln lassen. Schließlich brauchen wir Fachärzte und die müssen von was leben.

Nochmal zurück zum ärztlichen Budget, welches es gilt, auf alle Patienten aufzuteilen. Man muss sich einmal vorstellen, ein Patient mit einer schweren Krankheit benötigt ein teures Medikament. Der Arzt muss es natürlich verschrieben, doch das haut ganz schön rein in seinen Etat. So werden günstigere Alternativen verschrieben. Es ist ja auch gut, dass es die gibt. Sie wirken genauso. Unschön ist es für den Patienten nur, dass er vieles, wie beispielsweise Erkältungsmedikamente komplett selber zahlen muss. Ich kann ein Lied davon singen. Ich habe im letzten Quartal über 75,- Euro für Anti-Hust-und-Schnupf-Mittelchen in der Apotheke gelassen, aber erkältet bin ich noch immer. Früher bekam man es von der Krankenkasse bezahlt. Auch das ist wohl ein Grund für die Milliardenanhäufung in den Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung. Man spart am Patienten.

Während die FDP und die Linken gemeinsam gegen die CSU für die Abschaffung der Praxisgebühr kämpfen, warnt der ehemalige Gesundheitsminister Klaus Seehofer davor, erneut Diskussionen in der Gesundheitspolitik zu entfachten. „Hände weg jetzt von dieser Rücklage“, sagte Seehofer. „Wir brauchen Ruhe an der Gesundheitsfront.“ Schon nächstes Jahr im Sommer könne die Finanzlage der Krankenkassen völlig anders aussehen.

Seehofers Bedenken sollte man natürlich auch ernst nehmen. Anders betrachtet müssen von den Kassen auch Reserven geschaffen werden, da unsere Gesellschaft immer älter wird. Manche Menschen benötigen künstliche Gelenke oder teure Anwendungen. Alles muss irgendwie bezahlt werden.

Für die Kassenpatienten unter uns wird sich jedoch vorerst nichts ändern. Wer krank ist, muss zum Arzt, wartet mitunter Wochen auf einen Termin, zumindest bei einem Facharzt, und soll pro Quartal am liebsten nur einmal und mit einem Anliegen kommen. Die Praxisgebühr und viele Medikamente sowie diverse IGEL-Leistungen, Schul- und Sportbescheinigungen sind dabei teilweise oder komplett aus eigener Tasche zu zahlen.

Letztendlich ist die Gesundheit aber unbezahlbar!
Bleibt gesund!

Eure Katja

PS: Dieser Artikel gibt nicht die Meinung von new-in-town wieder, er bezieht sich auf meine eigene Meinung, eben wie ich es sehe und darüber denke. Sollte ich etwas falsch recherchiert oder verstanden haben, so tut mir das außerordentlich leid und ist keine Absicht. Der Blog ist ein Kommentar von mir zum Thema, kein journalistischer Fachbericht.

Der Duft des Frühlings

Seit dem BuchDas Parfum‚ sind Gerüche auch immer wieder ein Thema. Hier beginnt auch der große Nachteil der elektronischen Medien: ‚Ich kann Dich nicht riechen‘ bekommt eine ganz neue Bedeutung.

Die neusten Forschungsergebnisse zeigen auch, dass Gerüche, und zwar die nicht wahrnehmbaren, sehr wichtig sind, wenn nicht entscheidend für Sympathie. Dabei sind nicht die Lockstoffe gemeint, die man sogar kaufen kann und ach so tolle Kontakterfolge garantieren sollen. Wer mehr dazu wissen will, kann ja mal seine Spams lesen 😉

Die sensorische und unbewusste Partnerwahl ist  mehr davon abhängig, ob die Gene zusammenpassen. Da hat die Natur vorgesorgt  und interessanterweise  verstärkt ein Parfüm diesen Effekt.

Fazit: Partnerwahl mit Hilfe eines Fragebogens und mathematischer Berechnungen wird dies nie erfassen. Besser ist es, viele Menschen zu treffen.

Also schöne Frühlingsdüfte.

Eure Lisa

PS: Auch im Vertreiben von unliebsamen Tieren und Insekten helfen Düfte nachhaltiger, gesünder und preiswerter. Hier ein paar Tipps:

  • Essig gegen Ameisen
  • Chlorkalk gegen Ratten und Mäuse
  • Harfensträucher gegen Hunde und Katzen
  • Salmiak gegen Wespen
  • Stechmücken reagieren auf die Milchsäure in der Haut, nicht auf das ‚süße‘ Blut.
  • Und ganz wichtig: Ein kurz angezündetes Streichholz kann das Leben am Örtchen erträglicher machen.