Archiv von 'Katja' Bereich

Ü-TICKET-AKTIV bringt gleich zwei Überraschungen

Servus nities,

ich bin mal wieder für Euch unterwegs gewesen in Sachen ü-ticket.
Ihr erinnert Euch?
Ü-ticket (ue-ticket.de), das ist die Seite im Internet, über die man kostengünstig ganz toll unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen besuchen kann. Näheres dazu findet Ihr in meinem ersten Blog. Folgt einfach dem Link: http://blog.new-in-town.com/2012/meine-neue-entdeckung-u-ticket/
Nach einigen Wochen Pause wurde mir jetzt wieder etwas Tolles angeboten, bei dem ich sofort zugegriffen habe: zwei Karten für das satirische Theater „Die Schmiere“ in Frankfurt.
Diesmal habe ich die Variante ü-ticket-aktiv gewählt, damit ich Euch berichten kann, wie diese Variante des Ausgehens funktioniert.
Bei dem ü-ticket-aktiv ist es so, dass ü-ticket selber eine Begleitung für Euch sucht. Ob diese ü-person weiblich oder männlich sein sollte, wie alt und welche Interessen sie haben soll, damit Ihr Euch an dem Abend möglichst gut versteht, dies habt Ihr ü-ticket in Eurem Profil ja bereits mitgeteilt.
Ü-ticket schickt nach Eurer Bestätigung zur Annahme der Tickets allen Mitgliedern, die zu Euch passen würden, eine Mail, dass ein Mitglied Begleitung sucht. Wer jetzt schnell genug handelt, darf mit Euch ausgehen. Nach kurzer Zeit (bei mir dauerte es etwa zwei Stunden) bekommt Ihr eine Nachricht mit der E-Mail-Adresse der Person. Diese schreibt Ihr dann zuerst an, denn das andere Mitglied weiß bis dato nicht, wer Ihr seid. Als Nächstes solltet Ihr dann eine Nachricht von der besagten Person erhalten und Euch verabreden. Easy, oder?

Ein Hinweis vielleicht noch: Vergesst bitte nicht, sofort auch die Eintrittskarte auszudrucken. Der Link dazu müsste in der E-Mail mit der Bestätigung stehen. Ich hatte dies nämlich zu meiner Schande vergessen und im Nachhinein war dieser Link nicht mehr aktiv. Man muss den Leuten an der Kasse ja nicht unnötig Arbeit machen, gell. 😉

So, nun aber zum Abend selber. Eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung sollte man an der Kasse sein. Trotz Verkehrschaos aufgrund heftigen Regens im Feierabendverkehr schaffte ich es gerade noch rechtzeitig. Glück gehabt. Mein „Freitagspartner“, wie sich der mir zugeteilte junge Mann selber treffend formulierte, war bereits da. Ben hieß er und war recht nett. Man weiß ja nie, was einem blüht. Da wir überraschenderweise die Ersten waren, nutzten wir erst einmal die Zeit für ein kurzes kennenlernen. Dafür zogen wir uns in den hinteren Teil des Kellergewölbes zurück, wo es auch einen kleinen Getränkeausschank gibt. Sofort verfielen wir mit der netten Dame, die uns vorher die Karten ausgehändigt hatte und die nun Getränke ausschenkte, in ein angeregtes Gespräch. Alles in allem macht „Die Schmiere“ mit ihren über 60 Jahren einen etwas einfachen, doch total familiären, herzlichen und urgemütlichen Eindruck. Ich fühle mich an solchen Orten wesentlich wohler, als beispielsweise in der gediegenen und über alles erhabenen Alten Oper.

Während wir dem Beginn entgegen fieberten, lernten Ben und ich uns also etwas näher kennen. Er sei schon länger Mitglied bei ü-ticket und habe dadurch bereits einige nette Leute kennengelernt. Das ist ja auch das Anliegen von new-in-town. Ben ist relativ neu in der Stadt und nutzt diese Möglichkeit, um Leute kennenzulernen und Freundschaften zu knüpfen. Allerdings sagte ihm NIT nichts. So was! Jetzt kennt er es und hat sich sofort am nächsten Tag auch dort angemeldet.

Kurz vor 20 Uhr. Der Gong, der zum Platznehmen aufforderte, erklang. Wir schoben uns durch die doch recht engen Reihen zu unseren nummerierten Stühlen durch. Sollte jemand unter Platzangst leiden oder kräftiger gebaut sein, kann es da schon mal unangenehm werden. Zum Glück war es an dem Tag nicht so ganz voll.

Es folgte das Stück „Grundlos erregt“:

Der lustige, angedeutete Vorhang (ein etwa ein Meter großes Schild) öffnete sich und los ging’s:
Auf der Bühne sahen wir die Schauspieler Susanne Berg, Christina Wiederhold und Matthias Stich. Schon bei den ersten Sketchen merkten wir, das wird ein toller Abend. Neben politischen und sozialkritischen Themen durfte natürlich auch die alltägliche Beziehungskommunikation nicht fehlen. Auf charmante Weise bekam man hier schon mal einen Spiegel vorgehalten. Doch wer da nicht mitlachte, der hat nichts zu lachen.
Es ging meist darum, dass ein Mann versuchte, seine Frau endlich zufriedenzustellen. Nichts schien er richtig zu machen. Was gestern noch galt, war heute wieder ganz anders. Typisch Frau und typisch Mann, würde man hier sagen. Aus nichtigem Grund entstehen beziehungsinfragestellende Diskussionen. Ich als Frau würde den Herren der Schöpfung raten: Liebe Männer, das sind die weiblichen Hormone. Einfach abwarten und es vorüberziehen lassen. 😉

Lachen war in jedem Stück garantiert. Ich hatte noch am nächsten Tag Muskelkater in den Bauchmuskeln. Außerdem habe ich an dem Abend wieder neue Kontakte knüpfen können.
Fazit: Gerade wer neu in der Stadt ist und noch Leute kennenlernen möchte, der sollte sich ruhig mal für die Variante ü-ticket-aktiv entscheiden. Auf jeden Fall war es wieder ein sehr gelungener Abend.

Eure Katja

PS: herzlichen Dank an „Die Schmiere“, die mir das Bild des Vorhangs für diesen Blog zur Verfügung gestellt hat.

Meine ersten Ü-Ticket-Veranstaltungen

Servus nities,

vor einiger Zeit berichtete ich Euch von meiner tollen Entdeckung ü-ticket (ue-ticket).
Für diejenigen, die den Artikel verpasst haben, hier nochmal der Link:
http://blog.new-in-town.com/2012/meine-neue-entdeckung-u-ticket/

Als Mitglied bei ü-ticket bekommt man unter anderem pro Quartal kostenlos bis zu zwei Mal zwei Tickets für kulturelle Veranstaltungen in Frankfurt am Main, Mainz und Umgebung. Die Kategorie für die Angebote lässt sich selbstverständlich vorher frei wählen. Kartenangebote darf man aber auch ablehnen und auf andere warten.

Ich bin jetzt ein paar Wochen dabei und habe bei allen beiden Vorschlägen für die Überraschungstickets sofort zugegriffen, denn ich bekam richtig tolle Angebote:

Zuerst flatterten mir Kartenangebote für das Varieté Tigerpalast in Frankfurt in den virtuellen Briefkasten und das zweite Mal für die Burgfestspiele in Bad Vilbel. Wenn man bedenkt, dass die gefragten Karten regulär 28,- (Burgfestspiele) und 78,- Euro (Tigerpalast) pro Person kosten, ist ü-ticket alleine deswegen schon eine supertolle Sache.

Was mir an der Sache auch gut gefällt ist, dass ich ja immer jemanden mitnehmen darf. Das pflegt Freundschaften. So führe ich bereits eine lange Warteliste mit Anfragen von interessierten Freunden, die mich auf die eine oder andere kulturelle Veranstaltung begleiten wollen. Ein ü-aktiv-Abo, bei dem ich die Begleitung von ü-ticket gleich mit buchen kann, brauche ich also nicht. Da ich jedoch so viele Leute gar nicht mitnehmen kann, empfahl ich meinen Freunden, sich doch selbst mal bei ü-ticket anzumelden.

Bei meinem ersten Event im Tigerpalast (zu dem mich eine Liebe Kollegin begleitete) war ich noch etwas unsicher, wie das Ganze wohl abläuft. Würden wir einen übriggebliebenen, einen sogenannten „billigen Platz“ bekommen? Erwartungsvoll legte ich beim Einlass, eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn, meinen E-Mail-Ausdruck vor. Dort wurde dieser in reguläre Eintrittskarten umgetauscht. Ein gut gelaunter Mitarbeiter des Varietés führte uns zu den Plätzen. Wir staunten nicht schlecht, als wir nach ganz vorne geführt wurden, direkt vor die Bühne. „Nun kann man das so oder so sehen“, überlegten meine Kollegin und ich laut, „entweder ist das jetzt der beste Platz oder der schlechteste.“ Bei einer Liveshow besteht ja immer das Risiko, auf die Bühne geholt zu werden und sich so richtig zu blamieren. Wir entschieden uns jedoch für die erste Variante unserer Gedankengänge und so war es dann auch: Wir hatten einen der besten Plätze überhaupt. Es gab keinen Akteur, der einen von uns zum Zersägen auf die Bühne gebeten hat, wir bekamen keinen Jongliergegenstand an den Kopf geworfen und brauchten bei den Einlagen auch nicht zu assistieren. Allerdings wurde meine Begleitung einmal Ziel eines Wasserstrahls, den ein Komiker aus einer Wasserpistole abfeuerte. Aber das hat sie ihm wohl sofort verziehen. Überhaupt war dieser ungeschickte Artist so lustig, dass ich vom vielen Lachen noch am nächsten Tag meine Bauchmuskeln spürte.
Wir hatten nach dem schönen Abend noch lange was zu erzählen und ich freute mich schon auf den nächsten ü-ticket-Vorschlag.

Dieser kam nur wenige Wochen später: Die Burgfestspiele standen an. Das Stück „Kiss me Kate“ klang ganz nett, dachte ich. Diesmal wollte ich männliche Begleitung mitnehmen.
Leider hatte es an dem Tag fast ununterbrochen geregnet, sodass Schirme, Decken und Jacken bei dem teilüberdachten Freilichtevent nicht fehlen durften. Da ich die Burg von einer anderen Aufführung her bereits kannte, wusste ich, dass das Stück auch bei Schauer gespielt werden würde. Wir waren zeitlich etwas zu früh dran und entschieden uns, noch an einem Einführungsgespräch über das bevorstehende Stück teilzunehmen. Das hätten wir lieber sein lassen sollen. Die fachliche und geschichtliche Erklärung der Zusammenhänge der Liebesbeziehung zwischen dieser Kate und ihren Männern klang doch etwas zu sehr nach einem sentimentalen Musical, als nach einer Komödie, auf die wir doch so Lust hatten. Als Letzteres wurde das Stück nämlich auch auf der Internetseite beschrieben: „‘Kiss me Kate‘ erzählt die komödiantische Liebesgeschichte eines widerborstigen Schauspielerpaares“, hieß es da im Wortlaut.
Wie gesagt, nach der Einführung waren wir doch etwas irritiert. Das nächste Mal lassen wir das lieber. Nach Rotwein und Brezel beziehungsweise Bier und Bockwurst im Burghof sah die Welt gleich wieder anders aus. Die Wolken zogen davon und der Gong, der zum Platznehmen aufforderte, ertönte. Auch hier muss ich sagen, wir hatten super Plätze. Denn zu Beginn war ich mal wieder etwas skeptisch, ob wir vielleicht vorne sitzen würden, was dort jedoch kein guter Platz gewesen wäre. Vorne ist es nicht überdacht. Nein, wir wurden in Reihe 21 geführt. Das ist der hintere, mittlere Block. Super! Top!

Das Stück an sich wurde wie üblich mit einer Pause aufgeführt und war dann doch besser, als die Einleitung es vermuten ließ. Der Hammer war es zwar auch nicht, aber da kann ja ü-ticket nichts dafür. Ich persönlich mag eben gerne etwas Komödiantisches und lache gerne. Das Stück war in manchen Teilen doch etwas zu langatmig. Egal, schön war es trotzdem.

Jetzt habe ich meine beiden Quartalstickets leider alle verbraucht und muss auf das nächste Quartal warten. Sollte ich kulturell auszuhungern drohen, darf ich ja immer noch mein ü-extra-Abo nutzen. Damit habe ich Zugang zu Last-Minute-Angeboten, die ich gezielt buchen kann. Das muss ich demnächst auch unbedingt mal ausprobieren …

Eure Katja

Ein Mountainbike zu 40 Euro

Servus nities,

bei einem so tollen Wetter möchtet Ihr Euch ungerne in ein dunkles Kino setzen. Museen sind im Sommer nur interessant, wenn man Abkühlung sucht, Freibad ist nicht jedermanns Sache, ein erfrischendes Bierchen solltet Ihr besser erst abends zu Euch nehmen. Von Stadtfesten und Partys habt Ihr die Nase voll, weil es da eh fast nur Fressstände gibt. Zu was könntet Ihr Euch derzeit also über NIT verabreden? Wie wär es zu einer Radtour? Was, Ihr argumentiert Euren Freunden mit: „Ich habe gar kein Fahrrad?“ Da geht es Euch jedoch ähnlich wie mir bis vor Kurzem. Doch jetzt bin ich Eigentümerin eines zweirädrigen fahrbaren Untersatzes und das zu einem Preis von nur 40,- Euro. Wie ich dazu kam, verrate ich Euch gerne, denn es ergab sich alles aufgrund einer knappen Anzeige auf der Pinnwand:

(„Wer hat Lust, am kommenden Samstag mit auf eine Fahrrad-Auktion zu kommen?
Suche außerdem Leute, die Bock haben, eine Fahrradtour zu unternehmen. Fitnesslevel normal, Alter ca. 35 bis 45 Jahre. Geplant ist eine Tour von 35-40 km durch den Wald. Liebe Grüße radfan_2012″)

Mein Interesse war geweckt. Radfahren könnte ich im Prinzip auch mal wieder, dachte ich. Natürlich antwortete ich dem radfan_2012 sofort. Mit wenigen Worten beschrieb ich mein Interesse und meinen geschätzten Fitnesslevel. Ich brauchte nicht lange zu warten, bereits nach weniger als einer Viertelstunde, bekam ich eine Antwort. Hinter dem Pseudonym verbarg sich Jan, ein aus Süddeutschland Zugezogener, begeisterter Abenteurer. Schon nach knappem Schriftverkehr war klar, dass wir auf einer sportlichen Wellenlänge funkten und auch gut und gerne einen gemeinsamen Nachmittag mit dem Fahrrad verbringen könnten. Jan schrieb, dass sich bisher noch fünf weitere Interessenten gemeldet hätten, männlich und weiblich, er aber noch nicht genau sagen könne, wer auch tatsächlich kommen würde.

Bei anderen Anzeigen in der Art hatte ich immer ein Problem, das fehlende Fahrrad. Woher bekomme ich eins, wenn ich mir nicht gleich zu mehreren Hundert Euros ein Neues kaufen möchte? Natürlich kann ich auf dem Flohmarkt oder im Internet z.B. bei Ebay schauen, doch Jan hatte da eine Idee, die er auch in der Anzeige mitteilte. Wir können uns ein Fahrrad ersteigern gehen, nicht wie bei Ebay, sondern richtig.

In vielen Städten lädt nämlich das Ordnungsamt in unregelmäßigen Abständen zu Fahrradauktionen ein. Immer dann, wenn der Fundkeller zu voll wird und Platz geschaffen werden soll. Dies wird auf deren Internetseite mindestens sechs Wochen vorher angekündigt.

Die Aktion ist etwas für Frühaufsteher. Ich vermute, die Beamten wollen auch noch was vom Tag haben. Zusammen mit anderen potenziellen Käufern begutachteten wir nämlich bereits um 9:00 Uhr, eine halbe Stunde vor der Auktion, im Keller des Hauses die Ware. Diese Zeit ist von den Veranstaltern dafür vorgesehen. Dort wimmelte es bereits von Schnäppchenjägern. Überwiegend ältere Herren lehnten sich über die Räder, prüften den Reifendruck, Licht, Kette und Bremsen. Wir machten es ihnen nach. Wie ich schon vermutet hatte, waren viele Räder einfach nur Schrott und wohl eher nur noch als Ersatzteillager interessant. Manchmal hatte ein Fahrrad sogar nur noch einen Reifen. So was brauche ich ja nicht. Aber man kann auch richtig Glück haben. So entdeckte ich in einer Ecke, wo am meisten los war, einige recht ansehnliche Mountainbikes und Trekkingräder. Während Jan sich eher für Damenräder interessierte, schaute ich mir schon ein paar Objekte raus und wir beratschlagten, wie hoch ich bieten sollte. Mehr als 40,- Euro sollten es nicht sein.

Pünktlich um 9:30 Uhr ging es dann los. Eigentlich hätten wir auch später kommen und ausschlafen können, dachte ich, denn zuerst kamen die schrottreifen Räder unter den Hammer. Zu einem Preis von einem Euro kann man aber nichts sagen. Wer nur einen Lenker braucht, ein Licht oder sonst etwas an dem Ding, der kann das Fahrrad ja ausschlachten. Endlich kamen die besseren Räder dran. Jan steigerte also bei einem Damen-Hollandrad mit. Das sollte für seine Freundin sein, mit der er eine Fernbeziehung führt. Es sei ja ganz schön, wenn sie bei ihm auch mobil sei und man mal zusammen Rad fahren könne, meinte er. Er hatte Glück, nach weniger als fünf Minuten gehörte das Fahrrad ihm, für einen Preis von 7,- Euro. Endlich wurde mein anvisiertes Mountainbike auf die Bühne getragen. Hier gestaltete sich die Auktion als etwas schwieriger. Zu Beginn boten noch 14 Leute mit, als es bei 20,- Euro angelangt war, waren es nur noch vier Konkurrenten, doch diese erwiesen sich als recht hartnäckig. Bei 30,- Euro waren wir nur noch zwei und endlich, nach weiteren schweißtreibenden Minuten und auf der Höhe von 40,- Euro stieg mein Konkurrent aus und ich gewann die Auktion. Glück gehabt. Viel weiter wäre ich auch nicht gegangen. Man weiß ja auch alleine vom Hinsehen nicht, ob das Rad wirklich in Ordnung ist. Ein gewisses Restrisiko bleibt. Stolz schob ich mein neues MTB, von dem Jan behauptete, es sei eigentlich ein Trekking-Rad, aus dem Gebäude und fuhr erst mal eine Runde. Soweit schien aber alles okay zu sein.

Egal ob Mountainbike oder Trekking-Rad, ich habe jetzt ein Radl und viele schöne Radtouren können beginnen.
Wer sich jetzt auch für Auktionen beim Ordnungsamt interessiert, dem empfehle ich, sich mal die Internetseiten der jeweiligen Städte anzusehen. Dort findet Ihr die Termine. Viel Glück bei den Auktionen.

Eure Katja

Meine neue Entdeckung: ü-ticket

Servus nities,

neulich habe ich ü-ticket (geschrieben ue-ticket) für mich in Frankfurt entdeckt, den neuen Kooperationspartner von new-in-town. Das ist voll cool. Als Mitglied von ü-ticket bekommt man mindestens 1x im Vierteljahr – jeweils immer zwei – Tickets für verschiedene Veranstaltungen wie Kabarett & Kleinkunst, Schauspiel & Musical, Jazz & Weltmusik, Kinder & Jugend, Rock & Pop, Oper & Konzert, Kunst & Literatur oder Spezials angeboten. Ich möchte es Euch unbedingt mal vorstellen:

Irgendwie ist mir neulich mal eine Anzeige von ü-ticket bei NIT aufgefallen und ich dachte, ich klick mich mal über den Link auf die Seite. Zuerst wusste ich nicht so genau, was sich hinter ü-ticket verbirgt. Bedenken machten sich breit. Sind das irgendwelche übrig gebliebenen Tickets, Überraschungs- oder Resttickets, dessen Kategorie man nicht beeinflussen kann? Bekommt man da auf dem letzten Drücker irgendwas, was man gar nicht sehen will oder zeitlich gar nicht wahrnehmen kann? Wo ist das überhaupt? Muss man weit dorthin fahren? Kann mein Partner mitkommen oder was mache ich, wenn ich keinen habe? Vielleicht ist das zu kompliziert?

Da das Konzept mich interessiert und neugierig gemacht hat, wollte ich mehr erfahren und klickte ein bisschen rum, um mir einen Überblick zu verschaffen. Ich war überrascht, denn das ist richtig toll und meine Bedenken, dass alles etwas kompliziert oder kurzfristig sein könnte, waren unbegründet. Ich fasse Euch mal einiges zusammen:

Die übersichtliche Seite von ü-ticket befasst sich nicht mit irgendwelchem Schnick-Schnack und spart auch an irreführender Werbung. So stehen in der Legende direkt die Links zu den wichtigsten Punkten, nämlich TICKETS | LASTMINUTE | INFO | MITGLIEDER | ANMELDUNG.

Bereits ab 18 Euro kann man mit einem ü-komfort Abo einsteigen. Man erhält ein Vierteljahresabo dafür. Für einen Aufpreis von 7,50 Euro bucht man die Rubrik ü-aktiv dazu. Das kann für Singles ganz interessant sein, denn da wird einem gleich der passende Partner dazu vermittelt.
Außerdem gibt es noch die Rubrik ü-extra, bei der man für 2,50 Euro pro Monat (also 7,50 Euro als Mindestpreis bei einem Vierteljahresabo) den Last-Minute-Bereich dazu reservieren kann. Das ist auch toll, denn damit kann man monatlich bis zu drei Mal kurzfristig vergünstigt oder kostenlos übrig gebliebene Tickets aus einer Liste heraussuchen und buchen, wie immer jeweils zwei Karten. Dabei kann man aus der Rubrik 1-Woche-Tickets, 14-Tage-Tickets oder 1-Monat-Tickets wählen. Also ist für Kurzentschlossene was dabei, sowie für Mitglieder, die trotzdem ein paar Tage Vorlauf brauchen.

Die regulären Angebote werden dem Mitglied 10 bis 12 Tage im Voraus vorgeschlagen. Man muss die Tickets nicht annehmen, darf sie auch ablehnen und auf einen anderen Vorschlag warten. Doch sogar annehmen, um die Eintrittskarte zu verschenken, ist möglich. Das bleibt einem selber überlassen. Hat man den Vorschlag angenommen, wird einem die Zusage per Mail bestätigt. Diese wird als Eintrittskarte einfach ausgedruckt und bei der Veranstaltung vorgezeigt. So einfach ist das.
Der Weiteren kann man in seinem Profil angeben, für welche Rubrik man sich interessiert, wie weit man bereit ist zu fahren und in welcher Sprache man sich etwas ansehen oder hören möchte. Das Besondere bei ü-ticket ist, man muss sich nicht entscheiden, man wird mit Angeboten überrascht. So lernt man immer wieder Neues kennen.

Nachdem ich mich auf der Internetseite schlau gemacht habe, meldete ich mich sofort an. Es dauerte nicht lange, da bekam ich das erste Angebot und bereits das war schon eine echte Überraschung. Doch davon berichte ich Euch ein anderes Mal. 😉 Wie heißt es bei ü-ticket so schön: Kultur wird erst durch hingehen schön!

Eure Katja

Kein Anschluss unter dieser Nummer – Wenn andere Mitglieder Euch einfach sperren

Liebe nities,

wer kennt sie nicht, die Situation. Ihr habt eine Zeitlang ziemlich lange und Eurer Meinung nach ganz nett mit jemandem hin und her gemailt und auf einmal hört Ihr nichts mehr von der Person oder seid sogar von ihr für deren Profil gesperrt worden. Ihr könnt dem Mitglied gar nicht mehr schreiben, keinen Kontakt mehr aufnehmen. Habt Ihr das schon mal erlebt?

Manchmal fragt man sich, wie kann es sein, dass man einfach so wegradiert und ausgetauscht wird? Was kann schief gelaufen sein? Was hat man vielleicht getan oder geschrieben, dass der andere nichts mehr mit einem zu tun haben will, obwohl anscheinend vorher noch alles in Ordnung gewesen ist, man sich doch sogar eben noch mit einem „bis morgen“ noch verabschiedet hat?

Ähnlich wie bei einer Mitgliedschaft in einer Partnerbörse kann es auch im Freizeitforum von NIT dazu kommen, dass man ignoriert wird. „Kein Anschluss unter dieser Nummer“, beziehungsweise „Das Mitglied hat Sie für seinen Profilbesuch gesperrt“ lautet die letzte allgemein gehaltene Nachricht, die der unpersönliche Server gnadenlos verschickt. Warum?

Wenn es Unstimmigkeiten in der Kommunikation oder Belästigungen gegeben hat, so kann man das noch verstehen. Dann ist die Funktion des Sperrens eine gute Sache. Im Netz ist man ja anonym, es wird sich oftmals mehr erlaubt, wird weiter gegangen und sich genauso schnell wieder zurückgezogen. Nicht alle handeln natürlich so, aber viele.

Doch wieso sperren andere Mitglieder jemanden, wenn es keinen ersichtlichen Grund dafür gibt? Alles war okay, man wollte sich doch treffen, etwas gemeinsam unternehmen oder auch einfach nur erst mal locker in Kontakt bleiben.
Caro hat das erlebt. „Ich weiß überhaupt nicht, wieso Tom sich einfach abgemeldet hat, ohne mich zu informieren. Wir hatten uns in der letzten Nachricht mit einem ,Bis morgen’ verabschiedet. Nun ist er weg und unerreichbar. Das habe ich nach all den Mails nicht von ihm erwartet.“
Oder Klaus, der sich mit Heidi getroffen hat und zusammen mit ihr ein Stadtfest und anschließend noch für zwei, drei Stunden eine Bar besucht hat. Heidi hörte nie wieder was von ihm. „Wieso nur?“, quält sich Heidi, die Klaus ganz nett fand.

Ich vermute mal, die andere Person will einfach nicht unhöflich sein, dem anderen nicht sagen, dass sie nicht genauso empfand, und zieht sich deswegen einfach zurück. Nicht so die feine Art und für andere oftmals sehr kränkend.

Reagiert der andere darauf ausfallend, weiß man, dass der Kontaktabbruch richtig war, wie in diesem Fall: Meike hat Paul kennengelernt und festgestellt, dass sie so gar nicht die gleichen Interessen haben und außerdem stört Meike, dass Paul so ungepflegt herumläuft. Sie möchte ihn nicht wieder treffen und schreibt es ihm ehrlich, aber nicht zu detailliert. „Lieber Paul, ich denke, wir haben nicht die gleichen Interessen, deswegen möchte ich es bei dem einen Treffen belassen. Alles Gute, Meike.“
Paul hingegen konnte mit der ehrlichen Art nicht umgehen, fühlt sich persönlich angegriffen und lässt es sich nicht nehmen, Meike nochmal so richtig einen vor den Latz zu knallen. Er schreibt: „Maike, eigentlich will ich dich auch nicht mehr treffen. Du redest viel zu viel und außerdem möchte ich mit dir auch nicht zusammen gesehen werden, du bist mir ein bisschen zu fett.“
Maike muss schlucken. Das ist ja was! Was ist das für ein kommunikationsgestörter Kerl, denkt sie. Will er eine Retourkutsche fahren? Will er sich rächen und sie kränken? Maike kann aber nichts mehr drauf antworten, da sie von Paul gesperrt wurde, nachdem er sie beleidigt hat. Auch solche Leute tummeln sich leider im Netz.
Ein User, den ich interviewt habe, äußerte sich bedenklich mit folgender Vermutung: „Ich glaube, viele Leute sind einfach süchtig nach dem Internet, chatten und der Anonymität dort. Es ist eine Art Kaufhaus. Sie wollen sogar nicht wirklich jemanden kennenlernen, nur spielen. Oder sie treffen viele Leute oberflächig, da sie abhängig sind vom Kick, wer als nächstes auftaucht.“

Ich denke, nie wieder etwas von der anderen Person zu hören, ist zwar eine unschöne Erfahrung (besonders, wenn man selber ganz anders denkt), aber man kann Freundschaft nicht erzwingen.

Böse Wortgefechte wie bei Meike und Paul zeugen einfach nur von Unreife. Auf so ein Geplänkel sollte man nicht weiter eingehen. Man denkt sich seinen Teil und vergisst es. Es gibt noch so viel andere, nette Leute.

Was habt Ihr erlebt? Seid Ihr auch schon mal gesperrt worden oder habt selber nities sperren lassen. Warum? Erzählt uns doch was drüber. Aber bitte nennt keine Namen, denn es soll niemand beleidigt werden

Eure Katja

Das Gesundheitssystem kränkelt

Servus nities,

wenn ich mir die Berichte über den finanziellen Überschuss der Krankenkassen durchlese, die in den letzten Wochen veröffentlicht wurden, und die Diskussionen verschiedener Parteien über eine mögliche Verwendung der Gelder verfolge, dann bekomme ich gleich einen Ausschlag. „Psychosomatisch“, würde meine Tante sagen, weil ich mich ärgere. Ich ärgere mich, wie mein Geld, welches ich für die gesetzliche Krankenversicherung an die Kassen zahlen muss, scheinbar verschwendet wird. Das Gefühl ist nicht unbegründet.
Drum brauche ich mit diesem entstandenen Ausschlag auch gar nicht erst zum Arzt zu gehen, denn im Prinzip weiß ich ohnehin schon gleich, dass der mir nicht helfen kann. Oft wird ja nur schnell rüber geschaut, irgendwas verschrieben und das war es dann, eine richtige Untersuchung wäre zu teuer. Und das Geld, das ich dann los bin, fließt wieder auf das Konto der Krankenkassen. Der Kreis schließt sich und meinen Ausschlag habe ich trotzdem noch.

Nehmen wir nur mal alleine die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) und Ersatzkassen, die zusammen mehr als zwei Drittel des Marktes abdecken. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verbuchen diese bereits einen Einnahmenüberschuss von mehr als 3 Milliarden Euro. Wenn man bedenkt, was der gesetzlich Versicherte allein an Praxisgebühr zahlen muss. Jedes Quartal sind 10 Euro fällig. Wenn zusätzlich ein Zahnarztbesuch nötig ist, so sind es nochmal 10 Euro. Von der Notfallsprechstunde, die natürlich wieder gesondert zu zahlen ist, ganz zu schweigen. Und dann hat man noch nicht einmal Medikamente. Also bloß nicht krank werden. Tatsächlich gehen aufgrund dessen viele Menschen seltener zum Arzt und verschleppen womöglich Krankheiten, die, rechtzeitig erkannt, besser und vor allem kostengünstiger hätten behandelt werden können. Wer am Ende eines Quartals erkrankt, der wartet lieber bis zum Beginn des nächsten, um sich die 10 Euro für das ablaufende Quartal zu sparen. War er hingegen bereits beim Arzt und hat bezahlt, dann wird er natürlich schnell noch im ablaufenden Quartal die Praxis aufsuchen.

Aber auch den Ärzten geht es nicht so gut, wie viele meinen. Die Praxisgebühr beispielsweise, die müsste eigentlich Krankenkasse-Quartalsgebühr heißen, denn sie fließt auf das Konto der Krankenkassen – wieder mal -, nicht auf das des Arztes. Des Weiteren bekommen Ärzte, je nach Fachrichtung, nur ein gewisses Budget zugeschrieben. Pro Patient sind das nur wenige Euro. Das Honorar der Ärzte wird über die sogenannte GOÄ (Gebührenverordnung für Ärzte) und dabei nach einem Punkteprinzip abgerechnet. Kommt ein Patient innerhalb eines Quartals mehrmals zum Arzt, verringert sich das Honorar für den Arzt. Habt Ihr Euch schon mal gefragt, wieso der Arzt meist persönlich raus kommt und Euch freundlich die Hand schüttelt, wenn er Euch ein neues Rezept in die Hand drückt? Meist fragt er noch, wie es so geht. Der persönliche Patientenkontakt bringt ihm nämlich mehr Punkte ein und er kann einen höheren Satz abrechnen. Aber ganz ehrlich, das ist ganz in Ordnung so, denn es handelt sich nicht um riesige Beträge und das Honorar der Ärzte ist bei Weitem nicht so hoch, wie seine Patienten es annehmen, gerade bei den Allgemeinmedizinern. Da kann man sich ruhig die Hand schütteln lassen. Schließlich brauchen wir Fachärzte und die müssen von was leben.

Nochmal zurück zum ärztlichen Budget, welches es gilt, auf alle Patienten aufzuteilen. Man muss sich einmal vorstellen, ein Patient mit einer schweren Krankheit benötigt ein teures Medikament. Der Arzt muss es natürlich verschrieben, doch das haut ganz schön rein in seinen Etat. So werden günstigere Alternativen verschrieben. Es ist ja auch gut, dass es die gibt. Sie wirken genauso. Unschön ist es für den Patienten nur, dass er vieles, wie beispielsweise Erkältungsmedikamente komplett selber zahlen muss. Ich kann ein Lied davon singen. Ich habe im letzten Quartal über 75,- Euro für Anti-Hust-und-Schnupf-Mittelchen in der Apotheke gelassen, aber erkältet bin ich noch immer. Früher bekam man es von der Krankenkasse bezahlt. Auch das ist wohl ein Grund für die Milliardenanhäufung in den Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung. Man spart am Patienten.

Während die FDP und die Linken gemeinsam gegen die CSU für die Abschaffung der Praxisgebühr kämpfen, warnt der ehemalige Gesundheitsminister Klaus Seehofer davor, erneut Diskussionen in der Gesundheitspolitik zu entfachten. „Hände weg jetzt von dieser Rücklage“, sagte Seehofer. „Wir brauchen Ruhe an der Gesundheitsfront.“ Schon nächstes Jahr im Sommer könne die Finanzlage der Krankenkassen völlig anders aussehen.

Seehofers Bedenken sollte man natürlich auch ernst nehmen. Anders betrachtet müssen von den Kassen auch Reserven geschaffen werden, da unsere Gesellschaft immer älter wird. Manche Menschen benötigen künstliche Gelenke oder teure Anwendungen. Alles muss irgendwie bezahlt werden.

Für die Kassenpatienten unter uns wird sich jedoch vorerst nichts ändern. Wer krank ist, muss zum Arzt, wartet mitunter Wochen auf einen Termin, zumindest bei einem Facharzt, und soll pro Quartal am liebsten nur einmal und mit einem Anliegen kommen. Die Praxisgebühr und viele Medikamente sowie diverse IGEL-Leistungen, Schul- und Sportbescheinigungen sind dabei teilweise oder komplett aus eigener Tasche zu zahlen.

Letztendlich ist die Gesundheit aber unbezahlbar!
Bleibt gesund!

Eure Katja

PS: Dieser Artikel gibt nicht die Meinung von new-in-town wieder, er bezieht sich auf meine eigene Meinung, eben wie ich es sehe und darüber denke. Sollte ich etwas falsch recherchiert oder verstanden haben, so tut mir das außerordentlich leid und ist keine Absicht. Der Blog ist ein Kommentar von mir zum Thema, kein journalistischer Fachbericht.

Frühlingsgefühle 2.0 – Partnerbörsen im Vergleich

Wenn man nicht schon der Liebe wegen seinen Wohnort gewechselt hat, möchte man neben Freunden vielleicht irgendwann auch ganz gerne einen Partner an seiner Seite haben. Wer auf der Arbeit nicht die Möglichkeit zur Kontaktknüpfung hat, im Freundeskreis auch niemand ist, bei dem es funkt oder einfach mal neue Wege gegangen werden sollen, warum nicht mithilfe einer Partnerbörse? Fast ein Drittel aller Beziehungen in Deutschland beginnt im Internet. Nur bei welcher der vielen Partnerbörsen meldet man sich an? Was bieten die Börsen, wo liegen die Unterschiede und wie viele Frösche muss man wohl küssen, bis sich einer davon in einen Prinzen oder eine Prinzessin verwandelt? Ich stelle Euch mal ein paar bekannte Partnerbörsen vor:

www.elite-partner.de
Die Partnerbörse für Akademiker und Singles mit Niveau, wie sich das Unternehmen selber nennt, möchte kultivierte, möglichst studierte Singles ansprechen, die mit Ernsthaftigkeit einen festen Partner suchen. Jeder Teilnehmer füllt zu Beginn einen wissenschaftlichen Fragebogen aus, der dann mit den Wünschen, Erwartungen und Gemeinsamkeiten von Teilnehmern des anderen Geschlechts abgeglichen wird. Für den Erfolg des Konzepts sprechen eine Reihe von Auszeichnungen dieses Portals als Testsieger unter den Partnerbörsen. Blogs zu unterschiedlichen Themen sind ebenfalls gegeben. Elite Partner bietet eine kostenlose und eine kostenpflichtige Mitgliedschaft an.

ElitePartner in Stichpunkten:
• Kultivierte, niveauvolle Singles
• TÜV Siegel
• Handgeprüfte Mitgliederprofile
• Wissenschaftliches Matching
• Seriosität
• Kontaktgarantie

www.neu.de
Hier verliebt man sich, lautet der Slogan dieser Partnerbörse.
Neu.de sorgt mit ständig neuen Specials für Abwechslung und ist leicht zu bedienen. Man kann sofort nach der Anmeldung ein eigenes Profil erstellen und sein Aussehen, seinen bevorzugten Kleidungsstil, seine Religion, Wünsche und Zukunftsvorstellungen beschreiben. Wegen der hohen Anzahl an Mitgliedern bei neu.de stehen die Chancen gut, jemanden kennenzulernen und sich tatsächlich NEU zu verlieben. Auch hier gibt es die Möglichkeit, kostenlos und kostenpflichtig Mitglied zu werden.

Neu.de in Stichpunkten:
Leichte Bedienbarkeit
• Seriosität und Anonymität
• Manuelle, gründliche Kontrolle der Profile
• Video-Chat
Hoher Bekanntheitsgrad
• Beste Dating Site im Jahre 2010

www.parship.de
Das sogenannte Parship-Prinzip ist das Besondere an der Partnervermittlung, denn es ermittelt entscheidende Facetten einer Persönlichkeit und geht sehr stark auf Wünsche, Erwartungen und die Persönlichkeit der Mitglieder ein. Dadurch kann das System jedem Teilnehmer genau die Partner vorschlagen, die optimal zu ihm passen müssten. Regelmäßig werden neue Beiträge und Erfolgsstorys vorgestellt. Auch bei dieser Partnervermittlung erfolgt der Profilabgleich mithilfe eines auf wissenschaftlichen Grundlagen basierenden Fragebogens, der mathematisch ausgewertet wird.

ParShip.de in Stichpunkten:
• Wissenschaftliches Verfahren
• TÜV geprüft
• Individuelle Suchkriterien
• Persönlichkeitstest
• Anonym und sicher
• Seriöse Partnersuche

www.DatingCafe.de
Wer einfach nur eine nette Begleitung für einen Kinoabend, einen Restaurantbesuch oder auf eine Tasse Kaffee sucht, der findet im DatingCafe bestimmt jemanden. Diese Internetplattform umfasst nämlich alles: von A wie Ausgehen, über D wie Datings bis hin zu Z wie Zukunft. Außerdem gibt es die Möglichkeit, an organisierten Dinnerpartys oder Singlereisen teilzunehmen. Sein Profil kann man mit einem kleinen Film von sich, einem Foto und der eigenen Stimme kreativ und bunt ausgestalten. Wie bei einigen anderen Portalen ist es auch hier möglich, jederzeit aufs Neue entscheiden zu können, wer das Foto sehen darf und wer nicht.

DatingCafe in Stichpunkten:
• Anonymität
• Seriosität
• Kostenloser Probemonat
• Kostenlose Basisteilnahme
• Single-Events

www.partner.de
Ihr Partner für den richtigen Partner. Mit diesem Slogan richtet sich partner.de gezielt an Singles über 35 Jahre. Durch einen Persönlichkeitstest werden die Merkmale der eigenen Persönlichkeit ermittelt und ausgewertet. Hinzu kommen die eigenen Erwartungen sowie der persönliche Lebensstil.
Im Vergleich mit den Tests anderer Mitglieder wird über ein komplexes Verfahren ermittelt, wer ein passender Partner sein könnte. Bei Bedarf steht den Partnersuchenden ein Spezialisten-Team zur Verfügung, welches auftretende Fragen rund ums Thema Liebe und Partnersuche beantwortet und beratend zur Seite steht.

partner.de in Stichpunkten:
• Persönlichkeitstest
• Persönliche Beratung
• Anonymität
• Partnersuchende ab 35 Jahre

Friendscout 24
ist eine seit 1999 bestehende Schwester der Scout24-Gruppe. Sie ist derzeit die größte deutsche Partnerbörse. Die Mitgliedschaft bei friendscout24 ist – wie alle anderen Börsen auch – erst mal kostenlos. Zudem ist das Portal seriös und sicher.
Die Anmeldung besteht aus vier Schritten. Im ersten Schritt geht es um Basisinformationen, Geburtstag, Wohnort und ein Lebensmotto. Der nächste Schritt befasst sich mit dem äußeren Erscheinungsbild und dem Kleidungsstil. Diese Angaben dürfen nicht fehlen, damit sich andere Singles ein Bild machen können. Dann gibt es noch eine Seite, auf der es mit ähnlichen Angaben um den gewünschten Partner geht. Der dritte Schritt dreht sich um das Leben und die Lebenseinstellung. Hier können Angaben zu Fitnesslevel, Raucherstatus, Ernährungstyp und zur Lieblingsküche gemacht werden, oder auch Angaben zum Familienstand und ob Kinderwunsch besteht oder bereits welche da sind. Die Angaben dienen dazu, dass andere Singles gleich wissen, ob man sich versteht und langfristig ähnliche Vorstellungen hat. Der letzte Schritt besteht aus den Interessen und Hobbys und einer VIP-Seite. Damit kann man dem Flirtpartner die bisher verborgenen Seiten von sich freischalten.

FriendScout24.de in Stichpunkten:
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Fazit: Für fast alle Partnerbörsen gilt leider aber auch, dass sie zwar als kostenlos angeboten werden, man aber zahlen muss, sobald man die Funktionen nutzen möchte, die ein Kennenlernen ermöglichen.

Katjas Kommentar:
Kann man Liebe überhaupt mathematisch berechnen? Geht man im Netz nicht anders vor, als im wahren Leben? Wie geht man mit dem Überangebot der Möglichkeiten um? Das ist die große Frage, die sich auch der SPIEGEL in der Ausgabe 14/2012 gestellt und mit einem 5-seitigen Bericht zu ergründen versucht hat. In der Tat neigen die Menschen dazu, sich bestmöglich präsentieren zu wollen. Doch sollte man sich klar darüber sein, dass die Partnersuche keiner Stellenausschreibung gleicht. „Was muss ich schreiben, dass ich möglichst viele Singles anlocken kann?“ Das ist gefährlich. Man neigt dazu, sich zu verstellen, um zu gefallen und im Nachhinein wundert man sich dann, dass es nicht klappt. Dabei hat der Test doch „ach so viele Matchingpunkte“ aufgewiesen. So nennt man die Übereinstimmungen mit den Profilen anderer Teilnehmer.

Eine weitere Gefahr sehe ich darin, dass das Netz viel zu viele Möglichkeiten bietet. So wird beispielsweise ein potenzieller Partner einfach weggeklickt, bloß weil die Schlafraumtemperatur nicht stimmt oder ausgefallene Hobbys dem anderen nicht zusagen. Der SPIEGEL trifft die Aussage schon ganz richtig, dass Partnerbörsen einer Spielbank gleichen. Man neigt dazu, den richtigen Moment zu verpassen und seinen Hauptgewinn an sich vorbeiziehen zu lassen, indem man nach einem gelungenen Date Zuhause einfach wieder den Rechner anschmeißt, um nach etwas noch „Besserem“ zu suchen.
Wenn man sich dessen jedoch bewusst ist und die Partnerbörse nur als kleine Starthilfe nutzt, dann kann es durchaus erfolgversprechend sein …
Viel Erfolg! 😉

Eure Katja

PS: Wer von Euch hat bereits Erfahrungen mit Partnerbörsen? Gibt es Unterschiede bei den Usern verschiedener Plattformen? Hat es geklappt? Habt Ihr den richtigen Frosch geküsst? Schreibt mir.

Viel Spaß bei der Ostereiersuche

Hallo nities,

ich habe den Eindruck, Weihnachten ist eben erst vorbei. Teilweise liegen meine Geschenke noch herum und selbst weihnachtlichen Süßkram habe ich noch übrig. Jetzt ist schon Ostern und der Schokohase kann sich gleich neben den jungfräulichen Schokoweihnachtsmann in den Kühlschrank legen.

Was macht Ihr so an Ostern? Verreist Ihr oder ist ein Familienbesuch geplant? Verabredet Ihr Euch mit der Familie, Freunden oder Eurem Schatz zu einem Osterbrunch? Viele Hotels und Cafés bieten das ja an. Ich rate Euch dabei jedoch zu einer Reservierung.

Wer Single ist, Zuhause bleibt und dessen Freunde alle verreisen, der wird sich sicher langweilen. Was kann man also machen? Ich sag nur: Pinnwand anschauen oder rechtzeitig selber etwas inserieren.

Könnt Ihr Euch noch an die Osterfeiertage erinnern, als Ihr Kinder gewesen seid? Wie war das? Seid Ihr zur Kirche gegangen wie zu Weihnachten? Kamen Tanten und Onkels zu Besuch? Oder seid Ihr mit Euren Eltern im Urlaub gewesen? Besonders beliebt in der Jahreszeit sind ja Skiurlaube, habe ich mir sagen lassen. Berichtet doch mal! Wer geht Ihr regelmäßig Ski fahren? Wo kann man das gut?

Ich erinnere mich noch gut an die Ostereiersuche im heimischen Garten mit selbstgebastelten Körbchen aus dem Kindergarten. Glück hatten wir natürlich, wenn das Wetter mitspielte, denn sonst musste leider alternativ das Wohnzimmer herhalten. Blumentöpfe, Lampenschirme und das Sofa waren beliebte Verstecke für Eier und Süßigkeiten. Im Garten kam es dann schon mal vor, dass man noch im Sommer auf etwas Braunes, Weiches getreten ist, was Ostern vergessen wurde. Zum Glück war es nur Schokolade und keine bereits verdaute Hinterlassenschaft.

Wir hatten damals die hauseigenen Osterhasen „Huppi“, einen grauen Zwergrammler, und „Arthur“, einen Albino Stallhasen. Einmal nahm ich den Zwerghasen Huppi an Ostern aus seinem Stall heraus, damit er mir im Garten die Ostereier verstecken konnte. Leider lief er wie wild im Garten herum, sodass der Papa ihm dann hinterher rennen musste, bevor Nachbars Rottweiler aufmerksam wurde. Glücklicherweise gelang es ihm, das Haustier vorher einzufangen. Das arme Häschen war ganz außer Atem und brauchte die ganzen Feiertage, um sich von seinem Schrecken erholen. Warum erzählen einem die Eltern auch, es gäbe einen Weihnachtsmann, das Christkind und Hasen, die zu Ostern die Eier verstecken, gell?

Wem die Sucherei gefällt, dem werde ich in den nächsten Wochen mal Geocaching vorstellen, eine Art elektronische Schnitzeljagd. Hierbei wird mithilfe von GPS-fähigen Handys nach einem „Schatz“ gesucht.
Aber erst einmal wünsche ich Euch viel Spaß bei der Ostereiersuche, ganz konventionell.

Frohe Ostern.

Eure Katja

Wenn die Nachbarn nerven

Servus nities,

Glück war das Thema der letzten Woche. Habt Ihr noch eine Idee, was Glück für Euch persönlich bedeutet? Ihr könnt immer noch etwas zu dem Artikel der letzten Woche beitragen. Glück hat man aber auch, wenn man nette, friedliche Nachbarn hat. Doch leider hat das nicht jeder.

Nachbarschaftsstreitigkeiten gibt es immer wieder. Kinder, die im Treppenhaus spielen oder mit einem Bobby Car durch die Wohnung düsen. Studenten, die nachts nach Hause kommen oder gar die Nacht zum Tag machen, natürlich mit viel Besuch, lauter Musik und Türenknallen. Musiker, die in einem Mehrfamilienhaus stundenlang auf ihren Instrumenten üben. Ältere, schwerhörige Leute, die den Fernseher bis zum Anschlag aufdrehen und alle umliegenden Wohnungen mit Hörspielen versorgen. Mülltüten vor der Wohnungstür, die auf jemanden zu warten scheinen, der sie entsorgt. Herumspazieren in der Wohnung auf Stöckelschuhen. Der berühmte Ast, der von Nachbars Garten rüber in den eigenen wächst. Der ungepflegte Vorgarten oder der Jägerzaun, der einen Anstrich nötig hat und dessen Anblick die Anwohner stört. Stundenlanges Telefonieren, Grillen oder Parties auf dem Balkon. Nachbars Hund, der ständig bellt oder die Katze, die sich mit ihrer auf der falschen Fußmatte abgelegten Beute bedankt. Nicht abgehängte Wäsche auf der Leine in der Gemeinschaftswaschküche oder Haare in der Maschinentrommel. Essensgerüche, lautes Autotürenknallen oder das Warten im Auto bei laufendem Motor. Es gibt tausend Gründe sich über seine Nachbarn zu ärgern oder diese zu Missmut gegen sich selber zu veranlassen. Kennt Ihr das auch?

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man Rücksicht aufeinander nimmt. Doch manchmal hat man den Eindruck, jeder scheint nur an sich selber zu denken. Wenn man sich beschwert, dann gilt man als Spießer und wird sogar beschimpft. Andersherum verstehen wir es vielleicht nicht, wenn sich jemand bei uns beschwert, wo wir uns gar keiner Schuld bewusst sind. Viele Dinge geschehen vielleicht ganz unbewusst? Auch haben andere Kulturen eine ganz andere Vorstellung vom Zusammenleben. Jeder hat Eigenarten und vielleicht auch Rituale.

Laut einer neuen Studie von zuhause.de sind es aber nicht die Rentner, die Schwierigkeiten machen. Es sind eher jüngere Leute. Man mag meinen, dass Senioren eher nach Störenfrieden suchen, da sie viel Zeit haben. Doch laut der Statistik sind sie eher zu Gesprächen bereit, wenn es Unstimmigkeiten gibt. Da sie oftmals ein nachlassendes Gehör haben, sind sie toleranter, was Lautstärke angeht. Anders herum können ihre lauten Fernseher die Jüngeren stören.

Interessant ist auch die Konfliktlösung der einzelnen Generationen. Demnach suchen 44 Prozent der über 60-Jährigen zunächst das Gespräch. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind das lediglich 19 Prozent. Vier Prozent davon rufen sogar gleich die Polizei, was der Generation 60 plus im Leben nicht einfallen würde. Generell ist es aber besser, die Differenzen mit dem Nachbarn ohne Polizei zu lösen.

Insgesamt verstehen sich die Nachbarn untereinander aber ganz gut. Die Mehrheit der Befragten (45 Prozent) gibt an, sich gut mit dem neben, unter oder über ihm wohnenden Nachbarn zu verstehen. Jeder Zweite, der hin und wieder genervt ist, erträgt die Situation einfach und wartet ab. Nur vier Prozent fühlen sich oft oder ständig genervt.
Wenn es gar nicht mehr geht, sollte man sich – nach einem persönlichen Gespräch mit dem Verursacher – an den Vermieter wenden oder vom Mieterschutzverein beraten lassen.

Wie ist es bei Euch im Haus? Wohnt Ihr in einem Mehrfamilienhaus, zur Untermiete, in einer WG oder alleine und wie versteht Ihr Euch mit den Nachbarn? Nerven sie Euch? Nervt Ihr sie vielleicht? Wie geht Ihr damit um?

Eure Katja

Was ist für Euch Glück?

Liebe nities,

erinnert Ihr Euch noch daran, was Ihr früher, als Ihr Kinder gewesen seid, geantwortet habt, als man Euch gefragt hat, was Ihr später mal werden wollt? Habt Ihr davon geträumt, dass Ihr einmal Seemann, Tierärztin, Lokomotivführer oder Reitlehrerin sein werdet? Neulich hatte ich Gelegenheit, heutige Grundschüler nach ihren Berufswünschen zu fragen. Viele von den Kids konnten mit der Frage noch nichts anfangen, andere wiederum hatten klare Vorstellungen. Ich erwartete, dass ich nun von Berufen hören würde, die die Grundschüler einmal erlernen wollen. Reich wollte ein kleiner Junge werden. Berühmt ein kleines Mädchen mit blonden Zöpfen. Eine weitere Klassenkameradin der beiden, Johanna, hingegen antwortete spontan, sie wolle Mutter werden. Das sind doch mal erstaunliche Antworten.

Keines der Kinder hat jedoch gesagt, es wolle glücklich werden. Insgeheim hatte ich mir gewünscht, dass den Kindern etwas anderes einfallen würde als reich und berühmt werden zu wollen. Etwas in der Art wie Johannas Wunsch. Sie will einmal Mutter werden. Nicht Geld und Macht stehen bei ihr im Vordergrund, sondern Zufriedenheit.

Streben wir nicht eigentlich alle nach Zufriedenheit und Glück? Oder setzen wir es als selbstverständlich voraus, dass wir es nicht extra erwähnen müssen? Doch was ist Glück? Wann ist man zufrieden und ist das alles überhaupt messbar? Mit Sicherheit gibt es hierfür sehr individuelle Maßstäbe.

Ich denke, je mehr ein Mensch bereits erlebt und je mehr Lebenserfahrung er gesammelt hat, um so eher kann er beurteilen, was Glück und Zufriedenheit wirklich bedeuten. Denken wir nur einmal an jemanden, in dessen Umfeld es Krankheit und Schicksalsschläge gibt. Der Maßstab wird sicher ganz anders gesetzt, als bei Leuten, denen alles zufliegt. Ist jemand in wohlbehüteten Verhältnissen aufgewachsen, wird es sicher schwieriger für ihn sein, Schicksalsschläge in seinem Leben zu meistern. Denn bisher war er daran gewöhnt, dass es da jemanden gibt, der alles Übel von einem fernhält.

Was wünscht Ihr Euch? Schätzt Ihr Euch als glücklich ein? Was muss passieren, damit Ihr glücklich seid? Hört mal in Euch hinein!

Manche Menschen machen sich ständig selber Stress, hetzen von einer Party zur nächsten oder von einer Beziehung zur nächsten, da sie vollkommenes Glück und Zufriedenheit suchen oder erwarten – vom anderen! Glücklich kann man jedoch nur selber werden, durch seine Einstellung zu den Dingen. Es gibt einen guten Spruch zu dem Thema. Der lautet: „Vergleichen macht unglücklich.“
Man sollte sich und seine Situation also für den eigenen Seelenfrieden besser nicht mit anderen vergleichen. Das lehren uns ja auch schon die Zehn Gebote. Dort heißt es sinngemäß, man soll nicht neidisch auf seinen Nächsten und dessen Eigentum und Besitz sein.

Glücklich machen auch nicht unbedingt die großen Dinge und schon gar nicht Reichtum alleine. Vielmehr sind es die vielen kleinen Begebenheiten, Ereignisse und Zufälle. In Frankfurt am Main haben Kindergartenkinder aktuell Abreißzettel für ein Lächeln aufgehängt. Das ist doch auch eine nette Idee: „Glück to go“.

Ich behaupte, dass gerade junge, suchende und im Leben noch unerfahrene Menschen dem Glück an der falschen Stelle hinterherjagen. Viele denken, sie werden glücklich sein, wenn sie erst einmal schlank oder muskulös, begehrt, reich oder erfolgreich sind, sprich „etwas erreicht“ haben. Vielleicht sind einige unter Euch, die früher auch so gedacht haben und dies bestätigen können? Hat man sein Ziel nämlich erreicht, ist man meist auch nicht glücklicher als vorher. Es ändert sich nichts, weil man die Prioritäten irgendwie nicht richtig gesetzt hat. Glück ist zum größten Teil eine Einstellungssache.

Manchmal ist man unglücklich, weil eine Menge Dinge schief laufen und man sich schicksalsträchtig vom Unglück angezogen fühlt. Als beispielsweise genau zu Jahresbeginn mein Auto kaputt ging und für viel Geld wieder repariert werden musste, ich parallel mit einer schlimmen Erkältung flach lag, mich in beruflichen und privaten Dingen nicht mehr verstanden gefühlt hatte und dann auch noch ein Verwandter starb, dachte ich, das gesamte Jahr wird so richtig ätzend weiter gehen. Doch irgendwann wendete sich das Blatt – zum Guten – und kleine, glückliche Momente und Ereignisse nahmen wieder überhand. Klar, wenn ein Schicksalsschlag dem nächsten folgt, dann kann man nicht glücklich drüber sein. Dann muss man auch mal zulassen, dass man jetzt einfach mal mies drauf ist. Doch, und auch gerade wenn man Freunde hat, die für einen da sind, empfindet man sehr viel schneller wieder Glück und Zufriedenheit, finde ich. Kontakte und Freundschaften sind darum für mich ein großes Glück. Drum möchte ich an dieser Stelle auch einfach mal meinen Freunden danken. :-)

Glücklich macht aber auch Sport. Das wissen die Sportler unter uns. Bewegung schüttet Endorphine aus. Läufer schwärmen häufig von Glücksgefühlen beim Joggen. Hobbies machen glücklich. Das Ergattern eines lange gesuchten Objekts in einer Sammlung. Ein Kinoabend, ein tolles Essen, ein Anruf eines lieben Menschen, ein Schaumbad. Glücksmomente gibt es eine ganze Menge, man muss sie nur erkennen.

Was ist denn für Euch Glück?

Eure Katja