Archiv von März, 2011

‘Das ist doch nicht normal’

so der Titel eines Spiegel Essays aus der Ausgabe 10/2011 zum neuen Buch von Gabor Steingart ‘Das Ende der Normalität – Nachruf auf unser Leben wie es bisher war’. Auch die amerikanische TV-Serie Mad Men zeigt uns ein Leben, das uns vorkommt, wie aus einer anderen Welt und doch sind es ‘nur’ 50 Jahre zurück. So wird in jeder Lebenslage ein Drink in der Hand gehalten. In der Arztpraxis wird während der Untersuchung geraucht, wie überall geraucht wird. Und die Couch im Büro dient tatsächlich einem Nickerichen.

In Zeiten der grenzenlosen Freiheit scheinen wir alte Normen zu vermissen. Doch was war so schön an dieser alten Zeit? Die Serie Mad Men lebt von dem ständigen drohenden Verfall dieses Traumes der perfekten Welt. Alles Erreichte kann plötzlich vorbei sein: Partnerschaft, Job, Gesundheit. Ein Blick in die Nachrichten reicht, um dies dies auch für heute zu erfahren.

So suchen wir gerade in diesen Zeiten alle nach Halt, obwohl uns die Freiheit so wichtig ist. Wer früher noch Fremder genannt wurde ist heute ein ‘Friend’ oder ‘Follower’. Wirkliche Freunde können ‘anstrengend’ sein, ‘Mühe’ kosten und Zeit verbrauchen. Aber auch dafür gibt es schon wieder eine Lösung: LonelyCall. Alles ganz bequem und ohne Verpflichtung?

Was investiert Ihr in eine Freundschaft? Ladet Ihr Eure Freunde Abends mal ein? ‘Die Runde geht auf mich’. Wann hattet Ihr zuletzt privat Besuch zu Hause? Oder gar einen Übernachtungsgast? Seit Ihr bereit, berufliches hinten anzustellen, um einem Freund zu helfen, für ihn da zu sein?

Schreibt mir eine anonymen Kommentar. Ich freue mich auf die Rückmeldungen.

Eure Lisa

PS: Der seit 11 Jahren verwendete new-in-town Slogan ‘Log in to go out!’ ist kein Zufall sondern soll animieren, Freundschaften in der realen Welt zu erleben.

Augen-Jogging

Es gibt kaum jemanden, der keinen Computer benutzt. Viele Menschen sitzen sogar den ganzen Tag vor dem Bildschirm. Für die Augen ist Bildschirmarbeit jedoch Stress pur. Bei der Computerarbeit werden einzelne Muskeln der Augen stärker beansprucht als andere und einige gar nicht. Außerdem neigen wir dazu, weniger zu blinzeln, wodurch die Augen nicht ausreichend mit Flüssigkeit benetzt werden und auszutrocknen drohen. Ähnlich wie andere Muskeln sollten wir deshalb auch die Augenmuskeln trainieren. Nur 5 Minuten täglich reichen, um Ermüdungserscheinungen zu verringern oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Hier ein paar einfache Übungen:

1.) Setzt euch entspannt zurück, atmet ruhig und tief ein. Dabei reibt ihr eure Handflächen aneinander, bis sie warm werden. Legt sie dann, sanft und ohne Druck auszuüben, auf eure Augen. Atmet tief und ruhig weiter. Spürt ihr die Wärme und wie sie sich von den Händen über die Augen her ausbreitet?

2.) Auch mal in die Ferne schauen. Bei einem Abstand von 6 Metern und mehr sind die Augen vollkommen entspannt.

3.) Wie bereits erwähnt, vor dem PC blinzelt man automatisch weniger. Um Austrocknen zu vermeiden, einfach mal 10 Mal hintereinander bewusst blinzeln, die Augen dann schließen, entspannen, ruhig atmen, die Augen wieder öffnen und den Vorgang wiederholen.

4.) Um Fixieren zu vermeiden, schaut euch bei der nächsten Übung – ohne den Kopf zu verdrehen – nur mit den Augen in eurem Blickfeld um. Rollt eure Augen und nehmt die Umgebung wahr. So werden andere Muskeln im Auge angesprochen.

5.) Schaut im Laufe des Tages immer mal wieder auf eine gelbe Fläche. Gelb gilt als entspannende Farbe. Wenn ihr im Büro keine gelbe Fläche habt, dann druckt euch ein Rechteck aus und hängt es an euren PC. Ihr werdet sehen, wie entspannend und wohltuend das ist.

Fukushima – Was ist wirklich wichtig?

Liebe nities,

wenn man sich die Meldungen, Berichte und Bilder anschaut, die uns seit einigen Tagen aus Fernost erreichen, fragt sich der ein oder andere sicher, wie die Zukunft aussehen mag. Was wird aktuell in den nächsten Tagen und Wochen noch in Fukushima passieren und wie wirkt sich dieses auf die Erde aus? Dabei steht das Schlimmste erst bevor! Das ganze Ausmaß der Katastrophe wird man jedoch erst in einigen Jahren beurteilen können.
Wir, die in Europa zu weit weg leben, um vom Super-GAU in Fukushima unmittelbar betroffen zu sein, sollten uns dennoch nicht verschließen vor den Ereignissen. Auch wir werden die indirekten Folgen der Katastrophe auf irgendeine Weise zu spüren bekommen. Seien es nun wirtschaftliche Folgen, Umweltschäden, verseuchte Lebensmittel oder die Dinge, welche Terroristen in Bezug auf die Zerstörung eines AKWs möglicherweise einfallen könnten, welche ich nicht einmal auszusprechen wage. Es kann bei uns genauso zu Störungen eines unserer Kernkraftwerke kommen, jederzeit. So traten erst neulich im Frankfurter Stadtteil Fechenheim ätzende Gase aus einem Chemiewerk aus. Das ist natürlich nichts gegenüber einem Störfall in einem AKW.
Super-GAU, so definiert das Bundesamt für Strahlenschutz einen größten anzunehmenden Unfall. Das sagt schon alles …

Diese Woche war am 17. März St. Patricks Day – der irische Nationalfeiertag und angeblich der lustigste Feiertag im Jahr. Die Frage stellte sich natürlich auch hier: Diesen Tag angesichts der Ereignisse nachdenklich begegnen oder feiern. Dazu hat mir ein St. Patricks Zitat gefallen, dass ‘ein bester Freund wie ein vierblättriges Kleeblatt ist: Schwer zu finden und ein Glück ihn zu haben.’ Die Japaner reisen derzeit vermehrt zurück nach Japan als umgekehrt, weil man mit Familie und Freunde in dieser schweren Zeit zusammen sein will. Deshalb ist es immer ein Fest wert, wenn man mit Familie und Freunden zusammenkommt.

Was mich aber mal interessieren würde, hat sich bei Euch durch die Ereignisse in Japan etwas verändert? Wie geht es Euch? Ist Euch mulmig zumute? Schaut Ihr Euch die Berichte im Internet oder Fernsehen an, diskutiert ihr drüber oder geht das alles unbeeindruckt an Euch vorbei? Hat vielleicht tatsächlich schon jemand bewusst für sich etwas verändert? Lässt jemand öfter mal sein Auto stehen und steigt auf das Fahrrad um oder hat bereits jemand zum Ökostrom gewechselt? Habt Ihr Angst vor der Zukunft und davor, Kinder in die Welt zu setzen? Fürchtet Ihr, dass die Welt am 21.12.2012 untergeht, wie es uns der Mayakalender prophezeit? Denkt Ihr, Fukushima ist ein Vorbote dessen? Oder haltet Ihr das alles für Quatsch und Panikmache?

Ist jemand vielleicht optimistisch, was die Zukunft angeht? Der technische Fortschritt bringt ja nicht immer nur Negatives zustande. So setzt beispielsweise der Stromanbieter Mainova die Zukunft auf ein sogenanntes E-Haus (Kundenmagazin Mainova „kontakt“ 1/2011). In dem Modell das „vernetzte Haus“, sollen unterschiedliche Geräte und Technik miteinander kommunizieren, was das Wohnen energieeffizienter, komfortabler und sicherer machen soll. Unabhängig davon gibt es ferner die Möglichkeit, mit Solarzellen zu heizen, Elektroautos zu fahren und ökologische Lebensmittel zu kaufen. Alleine schon die Überproduktion unserer Lebensmittel zu verringern, kommt der Umwelt zugute. Es geht, indem jeder Einzelne von uns einfach nicht mehr im Übermaß einkauft, Brot auch noch isst, wenn es schon einen Tag alt ist, anstelle gleich ein neues zu kaufen. Vielleicht lernen wir doch irgendwann einmal dazu und merken, was wir der Umwelt antun? Oft wird die Entschuldigung aufgeführt, dass eine Person ja sowieso nichts ausrichten und verändern könnte. „Schadet doch nicht, wenn ich das Auto nehme, jeder fährt Auto. Da macht mein kleines Auto auch nichts mehr aus“, sagt man sich. Doch jeder Einzelne kann für sich etwas ändern. Angerechnet auf mehrere Jahre macht es eben doch Sinn, ob eine Person mehr zur sparsamen und ökologischen Lebensweise wechselt. Vielleicht sieht die Zukunft dann doch nicht so düster aus? Es liegt an uns, und wie wir mit unserer Umwelt umgehen, an jedem Einzelnen. Was meint Ihr?

Doch leider werden ja meist die guten Vorsätze nach wenigen Wochen wieder vergessen. Geredet wird nur drüber, wenn wirklich etwas passiert. Dies kann man die Tage wieder einmal mehr feststellen. Was lernen wir also draus? Nichts?

Eure Katja

Happy birthday to you – mit unsichtbaren Geschenken

Hallo nities,

neulich bin ich auf der Geburtstagsparty eines Freundes gewesen. Auch hier, so musste ich feststellen, hat die Zukunft bereits begonnen. In den ‘guten’ alten Zeiten wurde noch richtig in Geschäften nach Geschenken gesucht, dann das Ergebnis dieser Mühe schön verpackt, eine handgeschriebene Grußkarte dazu gelegt und persönlich überreicht.

Doch heute: Das Erste, was verschwunden ist, ist die Grußkarte. Internet-Enthusiasten schicken schon seit Langem E-Cards mit bewegten Bildern und nerviger Musik. Man kennt es ja von sich selber, zum Geburtstag läuft der elektronische Briefkasten über mit ‘Geburtstagsspams’. Nicht nur mit Nachrichten von Freunden, nein, alle möglichen Online-Shops und Dienste melden sich und nutzen das Wiegenfest ihrer Kunden, um gezielter Werbung zu machen. Wie sehr freue ich mich daher zu meinem nächsten Geburtstag über persönliche oder selbst gemachte Grußkarten.

CD-Geschenkverpackungen sind mittlerweile schon zu richtigen Ladenhütern geworden, denn heute gibt es iTunes-Gutscheine. Der Beschenkte bekommt ein Stück Papier oder per Mail einen Gutscheincode und schon wird das Auspacken vor Freunden zur ‘Gutschein’-Party.

Und jetzt erreicht der Fortschritt auch schon die Bücher. Wo es früher noch was zum Auspacken gab, liegt nun der Amazon-Gutschein für das E-Book. Weg mit dem beschaulichen Bücherregal, her mit einem CD-Turm oder einer externen Festplatte.

Wenn man da nicht ein wenig wehleidig an früher denkt …
Als ich Kind war, pflegten wir in der Familie noch gewisse Geburtstagstraditionen. Ganz früh morgens schlichen wir uns ins Wohnzimmer, wo unser Geburtstagtisch aufgebaut war. Anstelle eines kleinen Marmorkuchens, den mein Bruder und ich eine Zeit lang zu unserem jeweiligen Geburtstag bekamen, wünschte ich mir irgendwann alternativ eine Schüssel Grießpudding. Mein Bruder bestand hingegen auf Wackelpudding. Damit das eine Kind nicht traurig ist, wenn das andere Kind Geschenke bekommt, gab es in ganz jungen Jahren auch ein kleines Geschenk für die zweitwichtigste Person des Tages. Das Auspacken der Geschenke war eines der schönsten Dinge. Was ist wohl in dem großen Päckchen drin? Scheppert es, wenn ich schüttel? Ist es schwer, leicht? Was kann es sein? Spannung pur.
Anschließend wartete ich den ganzen Vormittag sehnsüchtig auf den Briefträger, der mir meist bunte Karten von den Tanten brachte. Ich weiß noch, wie traurig ich war, als mit zunehmendem Alter immer weniger Karten, dafür immer mehr Anrufe ankamen. Erst Anrufe, dann E-Mails oder nur noch eine SMS.
Schöne neue Welt.

Was verschenkt Ihr denn so? Bastelt noch jemand selber? Worüber habt Ihr Euch bisher am meisten gefreut? Habt Ihr auch Traditionen zum Geburtstag gepflegt, als Ihr Kinder gewesen seid? Erzählt doch mal …

Eure Katja

Alles nur geklaut

Ja, hallo erstmal(1),

Fälschungen, Ideenklau, Abschreiben und sich mit fremden Federn schmücken ist ja derzeit in aller Munde. Drum will auch ich mich heute ein wenig damit befassen. Ich habe es dabei ja recht leicht, schreibe einfach von verschiedenen Foren ab … ;-)
Ach Quatsch, Scherz! Ich schreibe meinen Artikel schon noch selber.
Auch könnte ich mir einen Ghostwriter gar nicht leisten. Außerdem warnte bereits Albert Einstein damit, die Dinge so einfach wie möglich zu machen – aber nicht einfacher.

„… das ist alles nur geklaut und gestohlen,
nur gezogen und geraubt.
‘Tschuldigung das hab’ ich mir erlaubt.
Entschuldigung das hab’ ich mir erlaubt …“

Kennt Ihr das noch? Mit diesem Lied hatten die Prinzen in den 90er Jahren einen großen Hit. Dabei war der Text nicht mal geklaut, er handelt nur davon. Aber tatsächlich abgeguckt sollen bereits die alten Griechen haben. Als Beispiel wird oft der Astronom Ptolemäus (geboren um das Jahr 100) erwähnt. Er hat sich vorwiegend mit Himmelskörpern, Mathematik und Philosophie beschäftigt. Etwa 2000 Jahre später kam heraus, dass er seine Beobachtungen sehr wahrscheinlich vom Kollegen Hipparchos übernommen hatte.

Da sollen sich tatsächlich einige Wissenschaftler – nicht nur im aktuellen Fall um Herrn zu Guttenberg – mit Daten aus Forschungen anderer bereichert haben, ohne die Quellen angegeben zu haben. Neu ist das alles nicht. Selbst unbestätigte oder gar falsche Forschungsergebnisse wurden in der Vergangenheit bereits teilweise ungeprüft abgeschrieben und weiter publik gemacht. Dabei werden die angehenden Akademiker sich sicher gedacht haben: „Was man von einem einzigen abkupfert, ist ein Plagiat; was man von zweien abkupfert, nennt sich wissenschaftliche Forschung.“(2)

Doch keine Behauptungen ohne Beispiele:

1998 erschien in Großbritannien eine Studie über den Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus bei Kindern. Als die Mitautoren später herausgefunden haben, dass der Hauptautor von den betroffenen Eltern bezahlt wurde, nahmen sie ihre Veröffentlichungen weitgehend zurück. Dem Arzt, Andrew Wakefield, wurde daraufhin seine Zulassung entzogen. Dennoch wird über das Thema weiter diskutiert.

Eine Menge Aufsehen erregten 2004/05 die Forschungsergebnisse des koreanischen Stammzellenforschers Hwang Woo-suk, die in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlich wurden. Er behauptete, menschliche Zellen geklont zu haben, um diese dann für die Behandlung unterschiedlicher Erkrankungen einzusetzen. Diese Forschungsarbeit entpuppte sich als komplett falsch.

Physiker Isaak Newton soll bei dem Beweis des allgemeinen Gravitationsgesetzes von einem Kollegen abgeschrieben haben, so behauptet der italienische Historiker Prof. Federico Di Trocchio.

Selbst Britney Spears ist jüngst in die Schlagzeile geraten. Sie soll Teile ihres neuen Songs “Hold It Against Me” von den Bellamy Brothers (US-Country-Duo bestehend aus Howard Bellamy (65) und David Bellamy (60)) geklaut haben. Die Brüder sehen Ähnlichkeiten mit der Titelzeile ihres 1979 in die Charts gekommenen Songs “If I Said You Had A Beautiful Body Would You Hold It Against Me?”

Einmal aufgekommen, schlägt das Thema immer größere Wellen. Hat da vielleicht irgendwer was aus meinen Ideen gemacht? Wo lohnt es sich, Klage einzureichen, werden sich mit Sicherheit auch einige vermeintlich Betrogene fragen. Angekurbelt durch den Fall zu Guttenberg werden derzeit ständig weitere Fälle aufgedeckt. So soll nach neusten Meldungen nun auch Wolfgang Joop geklaut haben. Ganze Abschnitte aus seinen Bildern will der Londoner Künstler Marc Quinn in Joops Kollektionsentwürfen wiederentdeckt haben.

Wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann sich seine Doktorarbeit von einem Ghostwriter schreiben lassen. Einfach danach googlen und schon braucht man sich selber nicht mehr zu bemühen. Wer so etwas vor sich selber verantworten kann und wem die nötige Moral fehlt, der macht das vielleicht. Hier ein kleines Filmchen.

Ich möchte natürlich dazu nicht verleiten. Das ist und bleibt Betrug. Und Betrug wird manchmal bestraft, Selbstbetrug immer. (3)

Genauso gehirnschädigend und faulheitsfördernd sehe ich das Internet für Schulkinder an. Dort wird sich nicht nur Hilfe für die Hausaufgaben gesucht, nein, mittlerweile ist es möglich, sich komplette Aufsätze, Interpretationen, Bildbeschreibungen und vieles mehr komplett aus dem Netz zu ziehen. Schulkinder können aufgrund ihres Alters und der fehlenden Lebenserfahrung jedoch noch nicht so gut zwischen richtigem und falschem Verhalten entscheiden. Wer nicht selber denkt, der lernt nichts und fliegt irgendwann einmal auf.

Aber es geht auch anders herum. Mitunter sehen die Leute etwas als kopiert an, was gar nicht kopiert ist. Eben deswegen, weil bereits ein, zwei oder gar mehrere Menschen diese Idee hatten und vielleicht gar nicht voneinander wussten. Wenn man sich mal überlegt, wen man so alles wegen Betrug und Abschreibens verklagen könnte, da würde die Liste lang werden. Ganz ehrlich, alles taucht irgendwann erneut auf. Was ist heutzutage schon noch wirklich neu? Alles dreht sich irgendwie im Kreis und geht wieder und wieder von vorne los. Das ganze Leben läuft so, die Erde dreht sich weiter und jeden Morgen geht die Sonne auf.
Man schaut sich etwas ab, fügt frische Daten, Ergebnisse oder Erkenntnisse dazu, fasst Verschiedenes zusammen und fertig ist etwas ganz Neues.
Doch auch wenn wir uns durch Anregungen anderer zu Neuem inspirieren lassen, sollten wir nicht zu faul werden. Wir können es auch selber lernen. Denn die Dinge, die wir erst lernen müssen, bevor wir sie tun, lernen wir beim Tun. (4)

Alles wird gut! (5)
Eure Katja

Hier noch die Fußnoten mit den Namen der nicht bereits im Artikel erwähnten Urheber:

1) Spruch von Rüdiger Hoffmann
2) Zitat von Anonymus
3) Sprichwort eines unbekannten Verfassers
4) Weisheit des Aristoteles
5) Verabschiedungsworte von Nina Ruge