‘Papierfressende Aufbewahrungsbörsen’ oder ‘Wie kann ich das Ausgehen kostengünstiger gestalten?’

Liebe nities,

manchmal passiert es mir, dass ich morgens den Geldautomaten besucht habe, dieser freundlicherweise noch ein paar Scheinchen für mich ausgespuckt hat, doch abends ist auf wundersame Weise alles schon wieder weg. Im Portemonnaie herrscht die mir bekannte Leere. Selten weiß ich wirklich, wo das Geld genau hin ist. Löcher hat meine Geldbörse nicht, papierfressende Zähnchen kann ich nirgends entdecken. Gut, da erinnere ich mich dunkel an den einen oder anderen Snack zwischendurch, das Eis zur Abkühlung an heißen Tagen. Dazu kommen ganz viele Becher meines geliebten Milchkaffees, ein oder zwei abendliche Rotweingläschen am new-in-town -Stammtisch und diverse andere Dinge wie beispielsweise ein Shirt oder eine Jeans Weste im SSV, die scheinbar nebenher konsumiert und erworben wurden. Gerade auch, wenn man viele Freunde hat, ausgeht oder Ausstellungen und Feste zusammen besucht, da wundert man sich abends immer, wo das wertvolle Papier hin ist. War die Börse morgens nicht noch voll?

Erst als ich anfing, das Phänomen ganz genau zu beobachten, da fiel mir auf, dass ich es selber bin, die diese Scheinchen nach und nach in Münzen verwandelt und diese mir dann erst recht durch die Finger rinnen. Was also tun? Auf meine new-in-town-Aktivitäten, sprich, auf das Ausgehen mit Freunden, will ich am allerwenigsten verzichten. Eine kluge, ältere Dame, die ich auf meiner Arbeit einmal kennen gelernt hatte, riet mir, mich selber mit Proviant zu versorgen. Snacks & Co, Kaffee und Wein sind doch so teuer geworden, klagte sie! Eine Zeit lang versuchte ich angestrengt, ihren Rat zu befolgen. Aber als ich jedoch anfing, auf Ausflügen mit „meinen Leuten“ die berühmte Stulle auszupacken, während meine nities (meine Freunde) sich an Crêpes, Waffeln und Bratwurst erfreuten, wurde es mir zu dumm. Nein, die Stulle befriedigt mich einfach nicht! Der Kaffee aus der Thermoskanne widert mich langsam an und Ausgehen will ich weiterhin. Konsum bedeutet auch Spaß! Haben wir es uns nicht auch verdient, es uns gut gehen zu lassen? Nur was kann man tun, wenn die Scheinchen nicht so schnell reinkommen, wie sie davon flattern?
Jetzt aber habe ich ein paar Dinge heraus gefunden, wo man etwas sparen kann und verrate sie euch gerne:
Trefft euch doch ab und an zu einem gemeinsamen Grillabend. Verabredet euch bei jemanden, der einen Balkon oder Garten hat. Wenn jeder etwas mitbringt, Salate selber angerichtet werden, dann spart man viel Geld. Es muss nicht immer die Stammkneipe sein oder das Lokal ums Eck. In kleineren Städten ist Bier und Kaffee günstiger als in Großstädten. Wenn ich aber an meine Stadt, Frankfurt am Main, denke, dann rate ich gerade den Zugezogenen, euch eben NICHT in den bekannten Lokalen zu treffen. In der Innenstadt, im Café Hauptwache und der Fressgasse zahlt ihr locker das Doppelte für einen um mehr als die Hälfte kleineren Milchkaffee. Geht in Studentenkneipen in der Nähe der Uni.
Für Ausflüge in Sachen Bildung gibt es viele kostenlose Ausstellungen. Wie wäre es z.B. auch einmal mit einer Radtour? Nutzt abends in der Kneipe die „Happy Hour“ und ganz warm zu empfehlen sind diese „Bachometer Hefte“, die es in vielen Großstädten gibt. Ohne jetzt Werbung machen zu wollen, aber damit könnt ihr ganz gut „Zwei für eins“ Angebote im Bereich Cafés, Kneipen, Restaurants, Schwimmbäder und Ausstellungen einlösen. Wenn ihr selber noch gute Tipps habt, teilt sie uns gerne mit. Auf dass wir weiterhin Spaß haben und dabei nicht arm werden!

Eure Katja

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Dieser Beitrag wurde am 7. 08. 2010 veröffentlicht und im Bereich Allgemein, Katja, new-in-townabgelegt. Sie können jede Antwort zu diesem Beitrag abonnieren. Both comments and pings are currently closed.

2 Kommentare to “‘Papierfressende Aufbewahrungsbörsen’ oder ‘Wie kann ich das Ausgehen kostengünstiger gestalten?’”

  1. Stefan sagte:

    Zu Katja’s Buch
    Ohne Mann tut’s auch…oder?

    Beim Prosten sollten Männer Frauen geradwegs in die Augen schaun.
    Wer das nicht tut – ich zuck die Achseln – hat sieben Jahr kein Spaß beim “Schnackseln”
    Auch Frauen trifft der böse Fluch,
    so liest man es in Katjas Buch.

    Das Werk ist witzig, man erfährt,
    das Single-Sein ist nicht verkehrt.
    Beziehungskisten auf und zu,
    zwischenzeitlich auch mal Ruh…
    Nur gute Freunde sind ein Schatz,
    das liest man aus so manchem Satz

    Selten so viel Spaß gehabt beim Lesen, absolut empfehlenswert!!!

    meint
    Stefan

  2. hexevi sagte:

    Hallo Katja,
    mein Tipp zum Sparen für Liebhaber des häufigen Essengehens: Schlemmerblock oder Schlemmerbuch!
    Kaufe einen Block oder ein Buch im Werte von ca. € 20 – 25,- mit vielen Gutscheinen für diverse Restaurants in deiner Nähe, gehe essen zu zweit und zahle nur das teuere Gericht oder jeder zahlt die Hälfte! Bereits ab dem 3. Mal hast du die Kosten wieder heraus und sparst, und gleichzeitig lernst du viele neue Restaurants kennen! Ist eine super Idee, weitere Infos darüber im Internet zu Schlemmerblock oder Schlemmerbuch.
    Grüsse
    Viviane

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