Die new-in-town Soap Opera
Hallöchen nities,
vielen Dank, dass ihr euch so zahlreich mit Kommentaren am letzten Blog beteiligt habt. Wie gesagt, es folgt bald auch noch ein zweiter Teil. Ihr könnt auch gerne selber ein Thema vorschlagen, über das wir gemeinsam diskutieren. Durch eure Beteiligung habe ich richtig viel Lust drauf bekommen und schließlich geht es ja um uns und unsere (!) Themen und Erlebnisse bei new-in-town.
Heute geht es aber mal um ein ganz banales Thema, die Körperpflege der oberen Extremitäten.
Ich weiß, ich weiß, das ist jetzt nicht unbedingt ein NIT-Thema, werden einige zu Recht einwerfen. Dennoch habe ich mich schon gewundert, als ich neulich so viel über diese Angelegenheit gelesen habe. Auch durch das Radio verbreiteten sich die Erkenntnisse wie die Problematik selbst: Viren!
Dass sich diverse Gesundheits- und Ernährungstipps ständig widersprechen, daran haben wir uns ja schon gewöhnt, doch jetzt machen wir anscheinend sogar schon beim Händewaschen diverse Fehler. Zeit also für ein „Update in Sachen Händewaschen“.
Laut eines Berichtes der ANTENNE BAYERN über das Reinigen der Hände gibt es aufgrund einiger Untersuchungen der Uni Regensburg diverse Neuigkeiten:
Waschen ohne Seife bringe gar nichts. Soweit noch verständlich, wenn man Viren mit sich trägt, mutmaße ich. Diese Mikro-Viecher sollen ja nicht gebadet werden, sondern sterben! Ertrinken können sie leider nicht, also muss man mit was Hartem ran.
Außerdem sollte die Seife eher flüssig sein, lautet ein weiterer Punkt. Gerade in öffentlichen Örtlichkeiten würden sich die Bakterien nämlich auf der Seife tummeln. Ich frage mich zwar, ob den mikrokleinen Organismen Seife schmeckt, denn ob flüssig oder fest, inhalts- und bestandsmäßig bleibt’s doch das Gleiche? Na ja, schenken wir der Studie mal Glauben, ist fluide Seife also besser! Irgendwo wird es wohl auch gut untersucht und begründet worden sein.
Wichtig auch, dass ihr euch die Hände – jetzt kommt’s – etwa 30 Sekunden (!) lang wascht. Das sei die optimale Zeit, Bakterien zu 99,9% zu beseitigen.
Also noch mal zusammengefasst: Flüssige Seife benutzen und ca. 30 Sekunden waschen. Und 30 Sekunden können ganz schön lange sein. Entweder mal mit der Uhr stoppen oder bis 30 zählen oder die erste Strophe mit Refrain von „Oh Tannenbaum“ dabei singen und so schon mal auf Weihnachten einstimmen. Also nicht 3 Sekunden oder 13 Sekunden waschen, weil dann die kleinen Bakterien noch nicht weg sind, sondern ganze 30 Sekunden und plötzlich wird die Zeit relativ!
Ein kleiner Einspruch meinerseits sei vielleicht noch einmal erlaubt? Macht man sich damit nicht die natürliche Schutzschicht der Haut kaputt? Man soll sich eine halbe Minute die Hände einseifen? Also ich habe ohnehin schnell trockene Pfötchen, wenn ich sie mir zu oft reinige. Schon alleine Geschirrspülen ist ein Anti-Vergnügen für meine Hände. Von wegen „…Sie baden gerade Ihre Hände drin“, womit die Werbung uns weismachen will, dass Geschirrspülmittel das beste Handpflegemittelchen sei. Im Anschluss ans Geschirrspülen muss ich eine halbe Tube Handcreme draufschmieren. Wenn ich mir weiter vorstelle, dass nun jeder Klobenutzer der öffentlichen WCs sich eine halbe Minute die Hände wäscht, dann wird doch das Örtchen bald wegen Überfüllung schließen müssen? Gerade auf Damen-WCs! Die Hälfte der Leser weiß vielleicht, wie viel Zeit Frauen auch so schon auf der Toilette bzw. vor dem Spiegel in angrenzender Räumlichkeit verbringen können. Das kann ja lustig werden! Ich sehe schon die lange Schlange vor dem Waschbecken vor mir.
Aber die Forschung sagt, man sollte es so machen.
Laut Analyse soll die Wassertemperatur aber egal sein. Ich habe mich zwar nicht an der Studie beteiligt, weiß jedoch aus eigener Erfahrung, dass die Seife sich mit warmem Wasser besser abwaschen lässt und ich mit kaltem Wasser länger dafür brauche. Ist es nicht so?
Was wir ja schon wissen und nichts Neues ist: Bakterien werden auch beim Händeschütteln übertragen. Wenn wir uns zum Beispiel in die Hand niesen und einem Mitmenschen die Seine schütteln, dann hat dieser und selbst eine dritte, vierte Person fast die gleiche Anzahl Bakterien in der Hand. Also Vorsicht! Die Dinger multiplizieren sich schnell.
Folglich mein Tipp, gerade jetzt wieder, in der kalten, virenträchtigen Jahreszeit: Auf den Boden niesen, öfters mal die Hände waschen (und denkt dran: 30 Sekunden und mit Flüssigseife). Auf dass wir die fiesen Bazillen ausrotten!
Neu ist mir hingegen, dass laut Artikel die Virenübertragung durch Türklinken – also wahrscheinlich auch eurer PC-Maus – gering sei. Na ja, wenigstens eine gute Nachricht. Also dann:
Alles Gute! Kommt gut durch den Winter!


heute möchte ich gerne die Reform der deutschen 