Archiv von Juni, 2010

Investitionsempfehlung: Kommunikation

Servus Nities (so spreche ich new-in-town’ler an :-) ),

seit Menschengedenken sind wir auf der Suche nach Freunden. Das Leben besteht aus Kommunikation und dem Umgang miteinander. Man möchte doch seine Freizeit möglichst sinnvoll und mit Spaß genießen, den Horizont erweitern, gemocht oder sogar geliebt werden. Freunde zu haben, ist einfach schön. Sie sollten auch für einen da sein, wenn es einem mal nicht so gut geht, ist doch klar. Sprich: Die Erwartungen liegen hoch. Jeder sucht sie auf ganz unterschiedliche Weise. Dem einen fällt es leichter, andere tun sich schwer. Manchen mangelt es vielleicht auch ein wenig an Selbstvertrauen, um locker auf Menschen zuzugehen. Andere Zeitgenossen wiederum suchen gezielt anderswo, als im direkten Umfeld oder am Arbeitsplatz nach Gleichgesinnten, nämlich im Internet. Es gibt durchaus nichts dagegen einzuwenden, Freunde im Netz zu suchen!

Man muss einfach mit der Zeit gehen, offen sein! Hier wie da gibt es natürlich gewisse (Erfolgs-)Regeln zu beachten. Die Zutaten einer gesunden, ausgeglichenen, erfolgreichen und hoffentlich auch langjährigen Freundschaft besteht zu vielen Teilen gleichsam aus Respekt dem anderen gegenüber, Zuhören, Lob, Ehrlichkeit, Interesse und Toleranz, um nur einige zu nennen. Dazu kommt eine Messerspitze Mut, welche man mit einer großzügigen Prise Humor verquirlt. Obwohl sich durch das Internet bereits tausend und abertausend Freundschaften gebildet haben, scheitern einige leider bereits im Vorfeld an gewissen Umgangsformen.

Mut, auf andere zuzugehen, fällt einigen Zeitgenossen, um noch mal drauf zurück zu kommen, auf virtueller Ebene leichter. Verkleidet mit “nickname” und einem anschaulichen Profil wird kreuz und quer alles angeklickt, was genauso interessant erscheint, wie zumindest die eigene, oftmals aufgepushte Personen- und Interessenbeschreibung. Findet man unter einer abendfüllenden Auswahl an Profilen potentieller neuer Freunde eines, das interessant erscheint, so schreibt man diese Person, die dahinter steckt, ganz einfach an.

Es ist so “easy”! Was aber, wenn Mrs . oder Mr . “neu-hier_10″ oder so ähnlich nicht gerade in der selben Straße oder gar einen Ort entfernt wohnt? Man könnte fragen, ob es Sie oder Ihn stört und Sie/Er könnte sich ihrerseits/seinerseits für das Interesse bedanken und höflich antworten, dass die Entfernung doch etwas weit sei für ein abendliches Bierchen. Neben all diesen Möglichkeiten der sprachlichen Wortvielfalt gelingt es jedoch nicht allen Freundschaftssuchenden, sich so klar auszudrücken. Zwei Sätze bedürfen ja eine halbe Minute mehr Zeit, als das schlichte “Gar-Nicht-Antworten” oder “Wegklicken” der Anfrage. Manchmal jedoch bekommt man sogar eine Antwort, aber auch nicht so, wie man diese erwartet hat. Wie vor den Kopf gestoßen liest man dann – ohne jegliche Anrede oder gar Grüße – so was wie “Du erwartest doch nicht etwa, dass ich die 10 Kilometer zu dir fahre!”

Die schnelllebige Zeit scheint mitunter Anreden und Verabschiedungsfloskeln komplett auszulassen. Es muss ja heutzutage überall gespart werden, nicht nur an Höflichkeit, auch an Zeit und Anschlagszeichen! Wundern darf man sich eigentlich nicht, warum manche keine Freunde finden. Ob real oder virtuell, gewisse Regeln sollte man bei der Freundschaftssuche schon beachten.

Drum beende ich meinen kleinen Gedankenanstoß vorbildlich mit einer kleinen Abschiedsfloskel:

Viele liebe Grüße, Eure Katja

Katja Braun schreibt ein Buch über Ihre Community-Erlebnisse

Nein, new-in-town wird nicht namentlich erwähnt. Es handelt sich um die fiktive Community “Wer macht was”, aber die Erlebnisse der Hauptakteurin Carina Sanders entsprechen einer möglichen new-in-town Realität. Also wer schon einiges bei new-in-town erlebt hat, für den ist dies das richtige Buch.

Hier ist der amazon-Link zum bestellen.

Katja Braun…1974 in Bad Bentheim (Niedersachsen) geboren, lebt seit 1997 in Frankfurt am Main. Nach abgeschlossener Ausbildung zur Fotografin und anschließender Weiterbildung zur DTP Mediengestalterin für Printmedien sammelte sie erste Schreiberfahrung bei der lokalen Berichterstattung verschiedener Tageszeitungen. Ihr erster Roman „Fairytales – Liebe auf der Grenzlinie Borderline“ ist 2007 im Starks-Sture Verlag erschienen.

Hier die Kurzbeschreibung:

Eine moderne Frau von heute braucht doch keinen Mann, um glücklich zu sein, meint Carina Sanders, eine unabhängige, berufstätige, leicht hyperaktive und immer in fröhlicher Bewegung herum wuselnde Anfang-Dreißigerin. Sie hat auch so genug um die Ohren: einen Job mit zum Teil nervigen Kunden, eine beste Freundin, die neuerdings über einen festen Freund verfügt, eine nette Kollegin, die jedoch nicht die gleichen Gaumenfreuden mit ihr teilt und einen nachtaktiven Hauskater, der sie vom Schlafen abhält. Wozu also noch einen Mann anlachen? Wäre da nicht die Aufmerksamkeit des soliden Jürgen, der windige Ex-Lover Kevin, der Super-Macho Jimmy und nicht zu vergessen: der schöne René …

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