„Früher war alles besser!“ …oder?

Liebe nities,

nachdem ich in den letzten Wochen ein wenig die einzelnen Typen der nities erforscht und vorgestellt habe und euch auch weiterhin um eure Meinung dazu bitte, möchte  ich heute mal versuchen herauszufinden, in welche Zeit ihr am liebsten hinein geboren wärt. Eure Antworten werden übrigens immer anonym veröffentlicht. Traut euch also. Nur mit euch zusammen macht es Spaß! :-)

Ihr gehört doch hoffentlich nicht zu den stets unzufriedenen Zeitgenossen, die mit jedem zweiten Gedanken „dem Gestern“ nachtrauern? Oder doch?

Trefft Ihr mehrmals am Tag folgende Aussagen:

Früher war alles besser! – Ich will die D-Mark zurück! – Ich wünschte, ich hätte in der Flower-Power Zeit gelebt! – Heute gibt es doch nur Stress, gesundheitsschädliche Handystrahlungen, befristete Hire and Fire-Verträge, schnelllebige Beziehungen, Internet… „Ja, gerade das Internet“, fluchen viele, „früher gab es das alles nicht.“ Erkennt ihr Parallelen zu euren Gedanken? Oje, dann seid ihr vielleicht gefährdet.

Mit meinem Blog in dieser Woche möchte ich versuchen, der Generation „Früher-war-alles-besser“ ein paar schöne Punkte aufzuzählen, für die es sich lohnt, optimistisch(er) nach vorne zu blicken. ;-)

Wenn man sich die Zeit um die Jugend der heutigen Uromas und Uropas betrachtet, so findet man in der Tat ganz gravierende Unterschiede zu heute. Damals war die Welt noch staubig und schwarz/weiß (Beweis: siehe alte Fotos und Filme!). Für ein Laib Brot rackerten sich die Frauen auf dem Felde ab, während sie nebenbei ihre vielen Kinder zu versorgen hatten – alleine. Die Männer zogen in den Krieg und kamen verletzt oder gar nicht mehr zurück. Verabredungen und Freizeit gab es erst gar nicht. Wenn man sich in Zeiten wie diesen auf lockere Tee-Nachmittage traf, so war das wohl eher nur den Besserverdienenden vorbehalten. Einladungen wurden Wochen im Voraus geplant und organisiert, Kommunikationslektüre (Zeitung) mühevoll mit Einzelbuchstaben in der Druckerei gesetzt und sogar von der Regierung zensiert.
So stelle ich mir die Welt vor etwa 70 Jahren vor. Waren diese Zeiten besser? Also ich kann mich nicht dafür begeistern.

Schauen wir uns im Schnelldurchgang die Jugendjahre der heutigen Omis und Opas, unserer Eltern, an. Ja, auf den ersten Blick gefällt mir persönlich der Gedanke an die Zeit des wilden „Flower-Power“. Vor meinem geistigen Auge sehe ich mich mit einer Schlaghose aus braunem Cord, buntem Ringelpullover und einer Gitarre auf dem Rücken mit einem VW Bus durch das Leben ziehen. Frei wie ein Vogel tuckere ich durch das Land, drehe den Rock ’n’ Roll Sender voll auf und – na ja, weil ich mich so frei und revolutionär fühle, rauche ich vielleicht auch noch ‘n Joint, um mein künstlerisches Bewusstsein zu erweitern. Hier und da küsse ich am Lagerfeuer möglicherweise unverbindlich ein paar langhaarige Typen mit ebenso langen Bärten, die einen auf Bob Dylan machen oder zumindest Che Guevara bewundern. (Siehe auch SWR2: Blumenkinder – Aufstieg und Fall der Hippie-Bewegung)

Zumindest gab es schon das Telefon! Als Teenager wuchs man beim ersten Verliebtsein scheinbar just neben diesem Gerät fest, damit man den potentiellen Anruf des Schwarms nicht versäume oder gar der strenge Herr Papa den Hörer vor einem selber abhob, sollte es klingeln. Die Hausfrau kümmerte sich derweilen in der Küche um das Essen, während im Garten die frisch gewaschenen Unterhosen und Hemden in der Sonne trockneten.

Genug geträumt und aufgewacht: freie Liebe, Aids, Drogen, gewalttätige Demos, politische Entführungen und Morde…

„Früher was alles besser!“ – Wirklich?

Früher, aber nicht ganz „früher“ durchleuchten wir jetzt einmal unsere eigene Kindheit und Jugend. Dabei dürften wir uns für den Durchschnitts-nitie so ungefähr in den 70er, 80er Jahren befinden. Dafür brauche ich meine Fantasie nicht spielen lassen, ich krame in der Erinnerung. Ja, ich kaufte Elvis Platten, während meine Freunde Münchner Freiheit, a-ha, Modern Talking und Nena voll aufdrehten. Man fuhr ein Bonanza- oder zumindest BMX-Rad. Vereinzelt sah man Walkie-Talkies aufkommen, aber das Telefon brauchte immer noch eine Strippe. Vom Taschengeld kaufte man sich die YPS mit Gimmick und spielte mit dem Detektivset, schrieb Freunden Postkarten mit der geheimen YPS-Tinte während man neben den Schulbüchern seine YPS-Urzeitkrebse züchtete. Natürlich besaß man auch einen Walkman.

Ja, das war eine nette Zeit! Dennoch, möchtet ihr noch einmal so jung sein? Möchtet ihr noch mal in der Zeit leben, wo eure Eltern euch zu sagen hatten, was ihr tun müsst, wo Tschernobyl die Welt verseuchte und wo der Umweltschutz verpönt wurde? Ich erinnere mich noch, wie man sich fürchtete, dies und jenes zu essen, da angeblich alles verstrahlt war. Man sorgte sich darum, wie die Zukunft aussehen wird. Jetzt lobt man das Jahrzehnt für eins der Besten, die 80er Jahre.

Um langsam zum Schluss zu kommen (ich könnte seitenweise schreiben), die Befürchtungen, im Jahre 2000 – sollte die Welt nicht schon längst untergegangen sein – flögen wir mit Ufos zur Arbeit, tragen komische Anzüge mit Helmen, weil wir unsere Erde vergiftet haben (oder sie uns), bestätigte sich nicht. Die Erdenbürger sind wahrhaftig einen Tick nachdenklicher geworden, in Beziehungen und der Freien Liebe der 60er gegenüber sogar vorsichtiger. Es gibt das Internet mit all seinen Vor- und Nachteilen, aber man kann sein Nutzen dran eigens steuern. Man selber ist für sich und sein Tun verantwortlich, Regisseur seines eigenen Lebens. Die Mittel dafür kann man sich nehmen und nutzen oder eben nicht. Klar, im teilweise verpönten World Wide Web kann man flirten, seine Ehe dadurch gefährden oder eben viele neue Freunde und sogar auch eine ernsthafte Beziehung finden. Gerade hier bei new-in-town lernt man so viele nette Leute kennen. Im Gegensatz zu früher gibt es dadurch heute zweifelsohne andere Möglichkeiten, neue Wege. Die sind nicht besser und auch nicht schlechter. Man muss sich nur bewusst machen, die Zeiten ändern sich: Wer nicht „mit der Zeit geht“, der „geht“ mit der Zeit.

So, was meint ihr nun? Würdet ihr lieber früher gelebt haben oder seid ihr zufrieden? Schreibt was! Hämmert auf eure Tastatur ein, bis es qualmt. Jetzt habt ihr mal die Gelegenheit! Also los, auf! Ob lustig, ernst oder gefühlvoll, ich möchte was von euch sehen, bzw lesen! ;-) )

Eure Katja

PS: Ich will das ein oder andere Thema aus dem Artikel irgendwann gerne noch mal aufgreifen und näher erläutern. Jetzt muss ich aber langsam zum Schluss kommen, denn es soll ja eine Kolumne sein, kein Roman. ;-)

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Auf Namensforschung

Habt ihr euch auch schon mal überlegt, welcher Mensch sich hinter dem jeweiligen Profil verstecken könnte? Wenn ich mir so manchen Usernamen anschaue, verleitet es mich manchmal, Rückschlüsse auf den Charakter zu schließen. Ich wandele in meinen gleich folgenden Beispielen die Namen natürlich ein wenig ab, dass sich keiner angesprochen fühlt. Sollte dennoch jemand exakt so heißen, dann ist dies reiner Zufall und nicht meine Absicht. Das ist ja klar. ;-) Bei mehreren tausend Usern kann das passieren.

Wie gesagt, folgende Beispiele sind schon etwas von mir verändert, der Sinn und die Aussage der Anliegen, die ich dahinter vermute, bleiben jedoch unberührt. Also hier mal meine Forschungsergebnisse:
Würdet ihr als Frau mit einem “fufe”, welcher sich eben als “Fußfetischisten” geoutet hat, alleine auf eine Party gehen? Mögt ihr als Mann mit einer Userin, die sich “Lallala” nennt eine seriöse Ausstellung besuchen wollen? Manchmal kann man sich täuschen, doch meine jahrelange Erfahrung sagt mir, dass oft tatsächlich ein Sinn hinter dem Namen steckt. Einen “Gartenfreund” werdet ihr schwer als Begleitung für eine Massenveranstaltung werben können und ein “Salsa_68″ ist zu 99% ein 42 Jahre alter, für lateinamerikanische Tänze begeisterter Zeitgenosse. Mit jemand, der sich wie ein berühmter Club oder eine Bar nennt, werdet ihr hingegen ganz sicher die Nacht durchmachen können. Ihm Geheimnisse anzuvertrauen oder auf eine verlässliche Freundschaft zu hoffen, würde ich hingegen nicht. Wenn einer sich den Namen “sixpack” gegeben hat, dann hat er diese muskulösen Wellen ganz sicher nicht in seine Leibesmitte, sondern das gleichnamige bekannte Sortiment Bier formte diese eher rundlich. Ein “lustiger_kämpfer” sucht ganz gerne paarungswillige Frauen, damit er seine Rauf- und Kuschellust befriedigen kann. Wer seinen Städtenamen mit der aktuellen Jahreszahl kombiniert ist eher new-in-town, als andere, habe ich herausgefunden, wobei es natürlich auch etwas unspektakulär klingt.
Manche nities kombinieren wirklich ganz lustige Begriffe zu Namen und wecken Neugier. Ich denke, die Damenwelt ist dabei um einiges fantasievoller. Auffallend sind auch Tiernamen, meist Katzen, die gerne mit in dem Namen untergebracht werden. Katzen, Vorsicht hierbei, haben jedoch zwei Gesichter: die süße schnurrende und sich nach Streicheleinheiten sehnende Schmusekatze, das Pussycat oder das eigensinnige, verwöhnte „Krallentier“…
Manchmal nimmt sich jemand auch selber auf die Schippe mit Namen, die ironisch negative Eigenschaften unterstreichend. Da gibt es das „Dickerchen“, „fauler_hund“, „superzicke“ etc. Allerdings frage ich mich da öfters, ob diese User nicht auf Partnersuche sind. Hobbys im Namen unterzubringen, wie unsere Salsa-Freude, spricht natürlich eher an, was man genau sucht, nämlich einen Salsapartner. Es gibt wirklich lustige Namen, doch mal sollte sich genau überlegen, wie dieser wirkt.
In Kürze widme ich mich mal ein wenig lustigen oder seltsamen Anzeigen. Umso verrückter diese sind, um so öfter werden sie wiederholt ist dabei mein Eindruck. Aber mehr dazu ein anderes Mal.
Übrigens: Was meint ihr, was könnte wohl mein Username sein???

Schreibt mir einen Kommentar. Unter allen Zusendungen verlosen wir 3 Bücher ‘Ohne Mann tut’s auch! … oder?’

Eure Katja

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Kann mir jemand sagen, wie ich eine Frau kennenlerne?

Liebe nities,

es ist doch immer wieder überraschend, wie unterschiedlich einzelne User diese Seite auffassen: Für die einen ist sie das, als was sie ursprünglich ins Leben gerufen wurde, nämlich eine Sport- und Freizeitbörse. Für andere wird sie zum Flohmarkt, zum Job- und Wohnungsmarkt, zur Singlebörse und für wieder andere auch schon mal zum “Kummerkasten für Selbsthilfe” ausgeweitet. Klar, jede Idee, jede Erfindung und Vorgabe wächst und gedeiht, wird zum Selbstläufer. Niemand kann im Voraus erahnen, was draus wird und das ist in gewisser Sicht ja auch ganz gut so – wirklich! Ideen leben und wachsen nur mit dem Zutun und der Resonanz anderer! Ein Dank dafür erst mal an euch!

Heute möchte ich euch jedoch mal gerne von der Funktion des ungewollten Kummerkastens berichten – Nachahmer wenden sich anschließend aber bitte an „Frau Dr. Sommer“. Sie kann das wirklich viel besser!

Man stelle sich also beispielsweise einmal den, nennen wir ihn der Einfachheit mal, “Adam” vor. (Sollte es unter euch einen Adam geben, bitte ich um innige Verzeihung, ich meine keinen speziellen von euch!) Adam also, ein Mann im äußerst heiratswilligen Alter, hat nicht wirklich Glück mit dem weiblichen Geschlecht, meint er zumindest. Vermutlich ist da auch was dran, denn Adam antwortet der Eva (auch so ein unspezielles Pseudonym) inhaltsfern auf ihren Pinnwandeintrag für einen gesuchten Tennispartner und es entwickelt sich Folgendes…

Eva, die ja – wie gesagt – eigentlich einen Sportpartner sucht, wird von Adam gefragt, wieso er bei „den Frauen“ einfach nicht ankommt. Bei einem Speeddating hätten 6 von 8 Frauen ihn abgelehnt, klagt er weiter.

Unsere hilfsbereite Eva aus dem Beispiel hat so eine Antwort, bzw. Frage als Folge ihrer Anzeige zwar nicht erwartet, möchte den verzweifelten Kerl jedoch auch nicht im Regen stehen lassen. Vielleicht kann ich helfen, denkt sie, denn ich bin ja eine Frau! Obwohl Eva sich dennoch wundert, warum Adam mit seinem Dating-Ergebnis nicht zufrieden ist, denn 6 von 8 Frauen ist doch schon ein Erfolg, gibt sie ihm also unter anderem einen lehrreichen Satz zum Nachdenken mit auf dem Weg: „Lieber Adam, Verzweiflung schreckt eben ab”. Sie fügt der Mail noch zwei Webadressen für Single-Seminare in seiner Nähe bei. In der Hoffnung, nun Ruhe zu haben, wittert Adam jedoch eine Chance: Eine Frau interessiert sich für ihn, gibt „interne Tipps“! So entwickeln sich einige Briefwechsel, die Eva jedoch nur aus Gutmütigkeit beantwortet, was Adam hingegen nicht bemerkt. (An dieser Stelle muss ich wieder dringend erwähnen, dass es natürlich auch Männer gibt, die in der Lage sind, etwas sensibler filtern zu können! Es fühle sich die Männerwelt bitte nicht grundsätzlich angesprochen!) In unserer Geschichte kommt, was kommen muss: Adam will nun Eva daten!

Das wird Eva zu bunt. Sie signalisiert Unlust und Zeitmangel, denn der Kontaktwunsch geht ja nicht von beiden Seiten aus. Nicht mal bedankt hat sich der Kerl, denkt Eva genervt und will den treffwilligen, aber unerfolgreichen Adam nun sperren lassen, denn sie fürchtet, ihn von selber nicht wieder los zu werden.

Was sagt man dazu? HILFE, ich will doch nur (Tennis) spielen…

Eure Katja

PS: Was denkt Ihr? Schreibt einen Kommentar!

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nities bei Unfall verletzt – Freundschaften sind mehr als nur miteinander feiern

Liebe nities,

aus gegebenem Anlass beschäftige ich mich heute mit dem Thema Gefahren und Unfälle in der Freizeit. Ich widme den folgenden Artikel meiner new-in-town-Bekannten Andrea, die nach einem Freizeitunfall am vergangenen Wochenende noch immer mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus liegt.

Vor wenigen Wochen noch schaute die Welt mit Erschrecken und Unverständnis auf Duisburg zur Loveparade. Wie konnte es nur passieren, dass man knapp über eine Millionen Menschen auf ein Gelände schleust, das nur ein paar Hunderttausend fassen kann, fragte man sich. Unterschiedliche Stimmen wurden laut, diskutierten über den Sinn und Unsinn und die Eigenverantwortung bei dem Besuch einer Massenveranstaltung. Wie auch immer, Gefahren lauern überall, aber das eine Party mit Leid, Angst und Schrecken, Verletzungen und – in dem Fall der Loveparade – sogar bei 21 Menschen mit dem Tode endet, damit hat wohl niemand gerechnet. Sicher waren auch einige von euch dabei oder haben um beteiligte Freunde gebangt, die aufgrund des überlasteten Handynetzes stundenlang nicht zu erreichen waren. Ich selber habe von einer vor Ort gewesenen Kollegin aus erster Hand einiges berichtet bekommen.

In der Woche davor erst, sind zwei andere Freunde von mir fast mit einem Heißluftballon abgestürzt. Sie konnten notlanden, doch es gab einen Verletzten. So etwas passiert einem auch nicht alle Tage und im Nachhinein ist doch jeder froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Aber man ist in solchen Situationen einfach machtlos höherer Kraft ausgeliefert. Es geht manchmal so schnell.

Zum jüngsten Ereignis: Am vergangenen Wochenende trafen sich mehrere meiner new-in-town-Freunde zu einer Fahrradtour. Auf dem Rückweg stürzten in einer Kurve elf Teilnehmer in einer engen Kurve auf die Straße und wurden teilweise heftig verletzt, darunter waren drei meiner new-in-town-Freunde. Eine Bekannte liegt noch immer mit ihren schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus. Aber dadurch scheint ein noch größerer Zusammenhalt zu entstehen, der vielleicht ganz enge Freundschaften hervorbringt? Man kümmerte sich am Unfallort sofort um fremde Verletzte, auch wenn man auf der vorherigen Feier selber kaum mit den jeweiligen Leuten gesprochen hat. Es wurden Genesungskarten geschrieben und von allen Beteiligten unterschrieben. Manchmal auch entstehen durch unschöne Situationen enge Freundschaften.

Natürlich will ich euch nicht einreden oder an euch appellieren, nicht mehr auszugehen, denn auch und gerade zuhause, so sagt man ja, lauern die meisten Gefahren. In einer solchen Situation wird einem nur immer wieder bewusst, dass von jetzt auf gleich vieles anders sein kann. Wenn einem nichts Schlimmes passiert, dann schimpft man schnell über Kleinigkeiten, regt sich über Lappalien auf, doch dann passiert es doch, etwas Schlimmeres. Erst dann wird man sich bewusst, was es heißt, Freunde zu haben, gesund zu sein, das alles „seinen Gang“ läuft. Man denkt sich, dieser oder jener Streit mit den Mitmenschen, das böse Wort kürzlich oder der letzte Streit mit dem Partner wäre doch gar nicht nötig gewesen. Es tut einem beispielsweise leid, neulich ohne eine Entschuldigung oder ein Gespräch danach, das Haus verlassen zu haben. Manchmal hat man sogar gar keine Gelegenheit mehr, diese Person noch einmal zu sprechen…

Alles Gute und weiterhin gute Besserung an meine new-in-town-Bekannte Andrea, Ihren Freund und Familie und all die anderen, die dabei waren und die Bilder des Unfalls noch immer mit schrecklicher Erinnerung vor sich sehen.
Passt auf euch auf!

Eure Katja

PS: Schreibt mir einen Kommentar. Ich freue mich auf Rückmeldungen.

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‘Papierfressende Aufbewahrungsbörsen’ oder ‘Wie kann ich das Ausgehen kostengünstiger gestalten?’

Liebe nities,

manchmal passiert es mir, dass ich morgens den Geldautomaten besucht habe, dieser freundlicherweise noch ein paar Scheinchen für mich ausgespuckt hat, doch abends ist auf wundersame Weise alles schon wieder weg. Im Portemonnaie herrscht die mir bekannte Leere. Selten weiß ich wirklich, wo das Geld genau hin ist. Löcher hat meine Geldbörse nicht, papierfressende Zähnchen kann ich nirgends entdecken. Gut, da erinnere ich mich dunkel an den einen oder anderen Snack zwischendurch, das Eis zur Abkühlung an heißen Tagen. Dazu kommen ganz viele Becher meines geliebten Milchkaffees, ein oder zwei abendliche Rotweingläschen am new-in-town -Stammtisch und diverse andere Dinge wie beispielsweise ein Shirt oder eine Jeans Weste im SSV, die scheinbar nebenher konsumiert und erworben wurden. Gerade auch, wenn man viele Freunde hat, ausgeht oder Ausstellungen und Feste zusammen besucht, da wundert man sich abends immer, wo das wertvolle Papier hin ist. War die Börse morgens nicht noch voll?

Erst als ich anfing, das Phänomen ganz genau zu beobachten, da fiel mir auf, dass ich es selber bin, die diese Scheinchen nach und nach in Münzen verwandelt und diese mir dann erst recht durch die Finger rinnen. Was also tun? Auf meine new-in-town-Aktivitäten, sprich, auf das Ausgehen mit Freunden, will ich am allerwenigsten verzichten. Eine kluge, ältere Dame, die ich auf meiner Arbeit einmal kennen gelernt hatte, riet mir, mich selber mit Proviant zu versorgen. Snacks & Co, Kaffee und Wein sind doch so teuer geworden, klagte sie! Eine Zeit lang versuchte ich angestrengt, ihren Rat zu befolgen. Aber als ich jedoch anfing, auf Ausflügen mit „meinen Leuten“ die berühmte Stulle auszupacken, während meine nities (meine Freunde) sich an Crêpes, Waffeln und Bratwurst erfreuten, wurde es mir zu dumm. Nein, die Stulle befriedigt mich einfach nicht! Der Kaffee aus der Thermoskanne widert mich langsam an und Ausgehen will ich weiterhin. Konsum bedeutet auch Spaß! Haben wir es uns nicht auch verdient, es uns gut gehen zu lassen? Nur was kann man tun, wenn die Scheinchen nicht so schnell reinkommen, wie sie davon flattern?
Jetzt aber habe ich ein paar Dinge heraus gefunden, wo man etwas sparen kann und verrate sie euch gerne:
Trefft euch doch ab und an zu einem gemeinsamen Grillabend. Verabredet euch bei jemanden, der einen Balkon oder Garten hat. Wenn jeder etwas mitbringt, Salate selber angerichtet werden, dann spart man viel Geld. Es muss nicht immer die Stammkneipe sein oder das Lokal ums Eck. In kleineren Städten ist Bier und Kaffee günstiger als in Großstädten. Wenn ich aber an meine Stadt, Frankfurt am Main, denke, dann rate ich gerade den Zugezogenen, euch eben NICHT in den bekannten Lokalen zu treffen. In der Innenstadt, im Café Hauptwache und der Fressgasse zahlt ihr locker das Doppelte für einen um mehr als die Hälfte kleineren Milchkaffee. Geht in Studentenkneipen in der Nähe der Uni.
Für Ausflüge in Sachen Bildung gibt es viele kostenlose Ausstellungen. Wie wäre es z.B. auch einmal mit einer Radtour? Nutzt abends in der Kneipe die „Happy Hour“ und ganz warm zu empfehlen sind diese „Bachometer Hefte“, die es in vielen Großstädten gibt. Ohne jetzt Werbung machen zu wollen, aber damit könnt ihr ganz gut „Zwei für eins“ Angebote im Bereich Cafés, Kneipen, Restaurants, Schwimmbäder und Ausstellungen einlösen. Wenn ihr selber noch gute Tipps habt, teilt sie uns gerne mit. Auf dass wir weiterhin Spaß haben und dabei nicht arm werden!

Eure Katja

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Der ‘Kaffeefahrten-nitie’

Grüß Euch nities,

neulich hat er mich wieder kontaktiert, der lästige “Kaffeefahrten-nitie”!
Wer oder was ist das denn schon wieder, werdet ihr mich nun sicher fragen wollen. Nun ja, der eine oder andere kennt ihn sicher auch. Natürlich handelt es sich nicht um eine klassische Kaffeefahrt. Ich gebe einer speziellen Sorte Usern diesen Namen, weil sich irgendwann im Laufe der Kontaktaufnahme herausstellt, dass einem etwas „verkauft“ werden soll. Wie gesagt, keine kuscheligen, aber unsinnigen Heizdeckchen für kalte, einsame Winterabende wie auf den bekannten und offensichtlichen Kaffeefahrten. (Elektrische Heizdeckchen sollte man sowieso besser über den Fachhandel beziehen, wenngleich ich deren tatsächlichen Nutzen stark in Frage stelle, aber das nur nebenbei.) Auch keine Tupperware oder so etwas.

Na passt mal auf, ich erkläre es euch:

Stellt euch vor, ihr habt gerade n’ netten Eintrag auf der Pinnwand veröffentlicht. Ihr schreibt, ihr interessiert Euch beispielsweise für Wellness und sucht Gleichgesinnte oder so was in der Art. Vielleicht habt ihr auch überhaupt gar nichts geschrieben und man hat euch über das Profil, dem Heimatort, Stadtteil oder der Interessensuche selbstständig und unaufgefordert gefunden. Ihr freut euch schon, denn da ist jemand, der genau das bietet, was ihr gerne mögt oder sucht. Alles klingt prima. Na ja, wie es so läuft, mailt man ein paar Mal hin und her und irgendwann kommt heraus, dass der vermeintlich neue Freund euch als Teilnehmer einer Gruppe werben möchte. Er macht dies ganz geschickt, erwähnt es später ganz nebenbei, doch spätestens da ist Vorsicht geboten! Auf die Frage, was denn das alles bitteschön mit euren Interessen zu tun hat, erklärt er euch, dass doch alles irgendwie Eins ist, zusammen gehört und sich verbinden lässt. In dem Fall knüpft er vielleicht mit Religion, politischen Ansichten oder speziellen Grüppchen, die er vertritt, an eurem Interesse an Wellness und Co. an. Mit viel Phantasie geht alles.

Der “Kaffeefahrten-nitie” tritt in unterschiedlichen Bereichen und Verkleidungen auf. Manchmal will er euch vielleicht „nur“ zu einer bestimmten religiösen, politischen oder themenbezogenen Gruppe einladen ohne euch tatsächlich etwas zu verkaufen. Zunehmend tritt der Kaffeefahrten-nitie auch in Erscheinung irgendwelcher Selbstfindungsgruppen, beruflich bezogenen Kursen oder als Personalcoach auf. Mein „Lieblings KFN“ (=Kaffeefahrten-nitie) schlechthin ist ein Typ, der mich als selbstständig arbeitende Verkäuferin für Empfehlungsmarketing begeistern will. Ein Job wie ein Kettenbrief. Er bekommt Provision, wenn ein neuer Verkäufer anbeißt. Sehr weit hergeholt von Sport, Freizeit und Freundschaft. Nicht jeder hier sucht tatsächlich Freizeitbekanntschaften. Doch meine langjährige Erfahrung weckte mich auch diesmal auf. In dem Fall winke ich doch meinem periodisch auftauchenden KFN gleich mal wieder freundlich ab. Also nities: Auch immer ein bisschen die Augen auf beim Freundschaftsdurchlauf!

Eure Katja

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Aus dem Leben des new-in-town Webmasters

und 5 Minuten nachdem wir das Büro verlassen haben fiel der new-in-town Server am Freitagabend aus…natürlich gerade dann, wenn es keiner bei new-in-town merkt. Ich bitte um Entschuldigung für diesen Fehler. Insbesondere da es diese Woche noch weitere Probleme gab. Sicherlich nicht unsere Absicht, denn wir leben davon, dass new-in-town funktioniert. Nur wir sind nicht so gr0ß wie manche vielleicht glauben und haben deshalb nur begrenzte Ressourcen, solche Fehler noch schneller zu beheben. Dafür bitte ich um Verständnis. Samstag Mittag war new-in-town wieder online.

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mobeedo

Auf der Seite https://www.mobeedo.com (auch als Android App verfügbar) findet Ihr geodatenbasierte META-App für Smartphones Android mit 28 Kategorien, von Straßenverkehr, Flugverkehr, Unterhaltung, Wetter usw. Ehrlich gesagt finde ich persönlich die Seite etwas kompliziert, aber vielleicht kennt Ihr Euch ja besser aus mit der Technik von Smartphones, Betriebssystemen und Co. als ich und könnt Euren Nutzen aus der Seite ziehen?

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Verkehrsmittelvergleich

Leichter zu verstehen und übersichtlich zu bedienen ist hingegen die Seite http://www.verkehrsmittelvergleich.de. Dort findet Ihr einen umfassenden Vergleich von Zeit und Kosten für diverse Reisemöglichkeiten innerhalb Deutschlands durch Eingabe von Wohnort, Adresse zum Zielort mit Bahn, Flug, Taxi, Fernbus, PKW oder per Mitfahrgelegenheit.

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TripIt

Dann wieder eine Seite für Kenner, ähnlich mobeedo.com: http://www.tripit.com zeigt Reisepläne (Verwaltung von Reiseleistungen nach Buchung) auf. Vorteile sind: im Internet wie auch als App für Smartphones verfügbar. Man kann den Reiseplan mit privaten Informationen ergänzen. Reisestatistiken werden automatisch erzeugt. Der Nachteil ist: Diese Seite gibt es bisher nur auf Englisch.

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